{"id":40532,"date":"2024-06-03T17:54:57","date_gmt":"2024-06-03T15:54:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.naturalscience.org\/?p=40532"},"modified":"2024-08-19T20:55:18","modified_gmt":"2024-08-19T18:55:18","slug":"tiefseebergbau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.naturalscience.org\/de\/news\/2024\/06\/tiefseebergbau\/","title":{"rendered":"Tiefseebergbau \u2013 Die \u201eGr\u00fcne Wende\u201c wird zur Bedrohung f\u00fcr die Weltmeere"},"content":{"rendered":"<div class=\"embed-container\"><iframe loading=\"lazy\" title=\"YouTube video player\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/WM8E02nVXYs\" width=\"560\" height=\"315\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><span data-mce-type=\"bookmark\" style=\"display: inline-block; width: 0px; overflow: hidden; line-height: 0;\" class=\"mce_SELRES_start\">\ufeff<\/span><span data-mce-type=\"bookmark\" style=\"display: inline-block; width: 0px; overflow: hidden; line-height: 0;\" class=\"mce_SELRES_start\">\ufeff<\/span><\/iframe><\/div>\n<p>&nbsp;<br \/>\nDie Meere und Ozeane pr\u00e4gen diesen Planeten Erde auf einzigartige Weise. Sie machen ihn zu einem blauen Planeten und stellen eine Verbindung her zwischen allen Kontinenten. <strong>Das Meer schenkt Leben.<\/strong> Es ist der gr\u00f6\u00dfte Umwandler von Kohlendioxid, es ist ma\u00dfgebend f\u00fcr den gesamten Wasserkreislauf, es ist Lebensraum f\u00fcr unz\u00e4hlige Tier- und Pflanzenarten und seine Fische sind die Lebensgrundlage f\u00fcr mehr als eine Milliarde Menschen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-40536 alignright\" src=\"https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/AdobeStock_734768887-300x200.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/AdobeStock_734768887-300x200.jpeg 300w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/AdobeStock_734768887-1024x683.jpeg 1024w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/AdobeStock_734768887-768x512.jpeg 768w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/AdobeStock_734768887-1536x1024.jpeg 1536w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/AdobeStock_734768887-2048x1365.jpeg 2048w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/AdobeStock_734768887-164x109.jpeg 164w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/AdobeStock_734768887-400x267.jpeg 400w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/AdobeStock_734768887-500x333.jpeg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Doch dieses wundersch\u00f6ne und lebensnotwendige \u00d6kosystem befindet sich heute in gr\u00f6\u00dfter Bedr\u00e4ngnis. Es leidet unter der Verschmutzung durch Plastik und Chemikalien, ist radioaktiv verstrahlt und ist durch die ma\u00dflose Gier des Menschen massiv \u00fcberfischt. Selbst der Mobilfunk macht vor dem Meer nicht halt. <strong>Zuk\u00fcnftig sollen die Meere und K\u00fcsten als \u201eSmart Ocean\u201c durch den \u201eUnterwasser-Mobilfunk\u201c vollumf\u00e4nglich \u00fcberwacht werden.<\/strong> So soll beispielsweise ein l\u00fcckenloses Umweltmonitoring m\u00f6glich sein. Doch was bringt ein Umweltmonitoring, wenn es derart in die Umwelt eingreift und sie so st\u00f6rt, dass von Schutz keine Rede mehr sein kann?<\/p>\n<p>Angesichts der Reaktionskraft von Wasser auf elektromagnetische Strahlung ist es alarmierend, dass nun selbst die Ozeane und Meere mit einem dichten Mobilfunknetz ausgestattet werden sollen. Die neuen Unterwasser-Mobilfunknetze basieren unter anderem auf Schall, also akustischen Wellen. Doch auch Wale und Delfine kommunizieren per Schall. Unterwasserl\u00e4rm behindert ihre Kommunikations- und Orientierungsm\u00f6glichkeiten. Wie wird es den Meeresbewohnern ergehen, wenn durch \u201eSmart Ocean\u201c zus\u00e4tzliche L\u00e4rm- und Lichtemissionen sowie elektromagnetische Strahlungsquellen ihren Lebensraum belasten?<\/p>\n<p>Der Einfluss der elektromagnetischen Wellen auf die Struktur des Meerwassers ist ein weiteres Fragezeichen. <strong>Niemand wei\u00df, wie sich die st\u00e4ndige elektromagnetische Verseuchung auf das \u00e4u\u00dferst sensible \u00d6kosystem der Meere auswirken wird.<\/strong> Ein \u00d6kosystem, das wir erst etwa zu f\u00fcnf Prozent untersucht und studiert haben!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><strong>Die Gier nach mehr<\/strong><\/h2>\n<p>Doch damit nicht genug \u2026 nun droht den Meeren und Ozeanen noch von anderer Seite Gefahr, n\u00e4mlich durch den Tiefseebergbau. Warum? Der Bergbau an Land ist immer wieder N\u00e4hrboden f\u00fcr Kontroversen. Themen wie Abholzung, giftige Abraumhalden, die Verschmutzung von S\u00fc\u00dfwasser-\u00d6kosystemen oder auch Menschenrechtsverletzungen werden oft in einem Atemzug mit dem Bergbau genannt.<br \/>\nUnd: Die Rohstoffe an Land sind nur begrenzt vorhanden und gehen zum Teil bereits zur Neige. Doch es gibt einen Ort, an dem noch wertvolle Rohstoffe, insbesondere Seltene Erden, in H\u00fclle und F\u00fclle vorhanden sind: die Tiefsee.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-40537 alignleft\" src=\"https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/AdobeStock_340836897resize-300x225.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/AdobeStock_340836897resize-300x225.jpeg 300w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/AdobeStock_340836897resize-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/AdobeStock_340836897resize-768x576.jpeg 768w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/AdobeStock_340836897resize-1536x1152.jpeg 1536w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/AdobeStock_340836897resize-164x123.jpeg 164w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/AdobeStock_340836897resize-400x300.jpeg 400w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/AdobeStock_340836897resize-500x375.jpeg 500w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/AdobeStock_340836897resize.jpeg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Die Tiefsee beginnt ab einer Meerestiefe von 200 Metern und macht 95 Prozent des Gesamtvolumens der Ozeane dieser Erde aus.<strong> Die Tiefsee ist damit das gr\u00f6\u00dfte \u00d6kosystem unseres Planeten!<\/strong> Die Tiefsee ist kaum erforscht, denn hier herrschen Dunkelheit, K\u00e4lte und ein enormer Druck. Das Sonnenlicht dringt lediglich durch die oberen Wasserschichten. Ab 200 Metern Tiefe ist bereits keine Photosynthese und damit kein Pflanzenwachstum mehr m\u00f6glich. Unter diesen eigentlich lebensfeindlichen Bedingungen hat sich in der Tiefsee eine Wunderwelt entwickelt mit einer Vielzahl von hochspezialisierten Arten. Manche Arten haben besondere und faszinierende Anpassungen an die Dunkelheit entwickelt, wie zum Beispiel die Biolumineszenz (die Erzeugung von Licht), um Beute oder potenzielle Geschlechtspartner anzulocken.<\/p>\n<p><strong>Aufgrund ihrer speziellen Beschaffenheit ist die Tiefsee mit ihren Bewohnern ein hochempfindliches \u00d6kosystem.<\/strong> Gleichzeitig birgt die Tiefsee kostbare Sch\u00e4tze, welche bei den Menschen Begehrlichkeiten geweckt haben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><strong>\u201eSchwarze Raucher\u201c, untermeerische Berge und Tiefseebecken<\/strong><\/h2>\n<p><strong>Zu den drei haupts\u00e4chlichen Rohstoffquellen in 3 bis 5 Kilometern Tiefe geh\u00f6ren die sogenannten \u201eSchwarzen Raucher\u201c, die untermeerischen Berge und die Tiefseebecken mit Manganknollenfeldern.<\/strong> F\u00fcr den Tiefseebergbau sind die \u201eSchwarzen Raucher\u201c wegen ihrer Gold-, Silber- und Kupfervorkommen interessant. \u201eSchwarze Raucher\u201c bilden sich in Hydrothermalfeldern, wo die Erdkruste sehr d\u00fcnn ist. Wasser dringt in die dicht unter dem Meeresboden liegenden hei\u00dfen Basalt- und Magma-Zonen ein. Dann wird das Wasser mit Temperaturen von mehreren hundert Grad Celsius durch kaminartige \u00d6ffnungen wieder ausgesto\u00dfen. Im Kontakt mit dem kalten Meereswasser fallen viele Metalle aus, die f\u00fcr die Industrie interessant sind. <strong>Doch die \u201eSchwarzen Raucher\u201c sind gleichzeitig auch die am dichtesten besiedelten Lebensr\u00e4ume der Tiefsee.<\/strong> An ihnen wurden bis zu 300 verschiedene Arten gefunden, von denen viele endemisch sind. Sie kommen also nur an \u201eihrem\u201c Hydrothermalfeld vor. Werden die \u201eSchwarzen Raucher\u201c zerst\u00f6rt, gehen diese einzigartigen Lebensgemeinschaften zugrunde.<\/p>\n<p>In den Gebieten der untermeerischen Berge wiederum locken vor allem deren 5-10 Zentimeter dicke Krusten mit ihrem hohen Anteil an Mangan und Kobalt. \u2026 Und auch dort wimmelt es von Leben. Die Seeberge sind regelrechte G\u00e4rten aus Korallen und Schw\u00e4mmen, die bewohnt werden von verschiedenen Krustentieren, Seesternen, Tiefseemuscheln und anderen Organismen. Angelockt von den vielen Beutetieren und den guten Laich- und Versteckm\u00f6glichkeiten <strong>leben in diesen Gew\u00e4ssern an und um die Seeberge die meisten Fische der Tiefsee<\/strong>.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-40539 alignright\" src=\"https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Adobestock_416787559-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Adobestock_416787559-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Adobestock_416787559-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Adobestock_416787559-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Adobestock_416787559-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Adobestock_416787559-2048x1152.jpg 2048w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Adobestock_416787559-164x92.jpg 164w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Adobestock_416787559-400x225.jpg 400w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Adobestock_416787559-500x281.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Am st\u00e4rksten im Fokus des Tiefseebergbaus stehen die Tiefseebecken in ungef\u00e4hr f\u00fcnf Kilometern Tiefe. Auch hier haben sich vielf\u00e4ltige Lebensgemeinschaften gebildet, die an die besonderen Bedingungen in dieser gro\u00dfen Tiefe angepasst sind, beispielsweise Schw\u00e4mme, Seegurken, verschiedene Arten von Oktopussen und viele Bodenlebewesen. <strong>Die dort vorkommenden begehrten Manganknollen sind zwischen einem bis 20 Zentimeter gro\u00df und unglaubliche 3 bis 4 Millionen Jahre alt. Sie wachsen in einer Million Jahre nur wenige Millimeter!<\/strong> Doch nur 3 Prozent eines solchen uralten, einzigartigen Gebildes bestehen aus dem f\u00fcr die Industrie wertvollen Mangan sowie Nickel, Kupfer, Kobalt, Lithium oder Selten-Erd-Metallen. F\u00fcr manche Arten der Tiefsee, etwa kleine Korallen, Schlangensterne und kleine Krebstierchen, sind die Manganknollen jedoch lebenswichtig. Weil die Knollen das einzige feste Substrat im weichen Sediment bilden, k\u00f6nnen diese spezialisierten Lebewesen nur auf den Knollen siedeln.<\/p>\n<p><strong>Bei allen drei f\u00fcr den Tiefseebergbau vorgesehenen Gebieten handelt es sich also um wahre Hotspots der Biodiversit\u00e4t. Es sind sehr sensible Lebensr\u00e4ume, die sich \u00fcber Jahrmillionen entwickelt haben.<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Unwiederbringlich zerst\u00f6rt<\/h2>\n<p><strong>90 Prozent der dort vorkommenden Tiefseebewohner leben in den obersten 10 Zentimetern des Meeresbodens.<\/strong> Dass ihr \u00dcberleben akut gef\u00e4hrdet ist, wird klar, wenn wir betrachten, wie der Tiefseebergbau vonstatten geht:<\/p>\n<p><strong>Um an die wertvollen Manganknollen zu gelangen, pfl\u00fcgen tonnenschwere Tiefseeroboter den Meeresboden um. Sie entfernen die oberen 10 Zentimeter des Meeresbodens komplett, also praktisch das gesamte Habitat der Tiefsee-Lebewesen.<\/strong> Deutsche Ozeanforscher starteten bereits 1989 ein besonderes Langzeitexperiment, um die langfristigen Auswirkungen des Tiefseebergbaus auf die Biodiversit\u00e4t der Tiefsee zu erforschen: das JPI Oceans Mining Impact-Projekt. Im Perubecken pfl\u00fcgten die Forscher den Meeresboden auf 11 Quadratkilometern Fl\u00e4che komplett um. 2015 kehrten die Forscher an Bord des Forschungsschiffes \u201eSonne\u201c wieder in die K\u00fcstengew\u00e4sser vor Peru zur\u00fcck. Sie wollten herausfinden, wie sich das 26 Jahre zuvor umgepfl\u00fcgte Gebiet entwickelt hatte.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-40540 alignright\" src=\"https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/AdobeStock_132593907-resiez-300x200.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/AdobeStock_132593907-resiez-300x200.jpeg 300w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/AdobeStock_132593907-resiez-1024x683.jpeg 1024w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/AdobeStock_132593907-resiez-768x512.jpeg 768w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/AdobeStock_132593907-resiez-1536x1024.jpeg 1536w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/AdobeStock_132593907-resiez-2048x1365.jpeg 2048w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/AdobeStock_132593907-resiez-164x109.jpeg 164w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/AdobeStock_132593907-resiez-400x267.jpeg 400w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/AdobeStock_132593907-resiez-500x333.jpeg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Ihre Ergebnisse waren so deutlich wie schockierend: <strong>Die Tier-und Pflanzenwelt hatte sich in einem Vierteljahrhundert immer noch nicht erholt.<\/strong> Die Pflugspuren waren noch so klar sichtbar, als w\u00e4ren sie erst am Tag zuvor gezogen worden. Die Tier- und Pflanzenwelt der Tiefsee konnte sich auch nach Jahrzehnten nicht erholen, weil der Nahrungsfluss in dieser Tiefe so gering ist und der Stoffwechsel der Organismen aufgrund der Dunkelheit und K\u00e4lte sehr langsam verl\u00e4uft. So ben\u00f6tigt etwa ein kleiner Oktopus zwei Jahre, um seine Eier auszubr\u00fcten. H\u00e4tte dieser kleine Oktopus im Perubecken gebr\u00fctet, h\u00e4tten weder er noch seine Brut das Experiment der Tiefseeforscher \u00fcberlebt. <strong>Der Schaden an seinem Lebensraum, den Manganknollen, ist permanent, weil die Knollen erst nach ein paar Millionen Jahren wieder nachwachsen.<\/strong> Die Forschungen im Perubecken zeigten, dass <strong>90 Prozent der Mikroorganismen verschwunden <\/strong>waren. Mehr noch: Ganze Faunenklassen waren gesch\u00e4digt.<\/p>\n<p><strong>Um es ganz deutlich zu sagen: Das Umpfl\u00fcgen des Meeresbodens hatte die gro\u00dffl\u00e4chige, nachhaltige Zerst\u00f6rung kompletter \u00d6kosysteme zur Folge.<\/strong> Und auch angrenzende Gebiete werden nachhaltig gest\u00f6rt. Das Umpfl\u00fcgen des Meeresbodens wirbelt Sedimente auf. Diese Tr\u00fcbungswolken, erstrecken sich bis zu 30 Kilometer weit. Beim Absinken der Sedimente werden auf dem Meeresboden oder auf Knollen siedelnde Tiere unter dem Schlamm begraben. Zus\u00e4tzlich werden die Lebensfunktionen von Lebewesen beeintr\u00e4chtigt, die ihre Nahrung aus dem Wasser filtern \u2013 etwa Korallen, Schw\u00e4mme, Fische oder Larven. Eventuell freigesetzte Schwermetalle stellen eine zus\u00e4tzliche Belastung dar.<\/p>\n<p>Die f\u00fcr den Tiefseebergbau ben\u00f6tigten schweren Maschinen und Ger\u00e4te sind au\u00dferdem eine zus\u00e4tzliche L\u00e4rmquelle. Schall breitet sich unter Wasser schnell, \u00fcber weite Distanzen und in alle Richtungen aus. Meerestiere k\u00f6nnen dadurch direkt verletzt werden oder werden in ihrer Kommunikation, Nahrungssuche oder Orientierung gest\u00f6rt.<\/p>\n<p>Noch unklar ist, wie sich der Tiefseebergbau auf die CO2-Speicherung der Ozeane auswirken wird. Eine St\u00f6rung deren h\u00f6chst wichtiger Funktion f\u00fcr das Erdklima ist denkbar.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Beh\u00f6rde mit Interessenkonflikten<\/h2>\n<p>Doch wo soll Tiefseebergbau \u00fcberhaupt stattfinden? In nationalen Gew\u00e4ssern ist der Tiefseebergbau bereits heute erlaubt. <strong>Die rechtlichen Grundlagen f\u00fcr den kommerziellen Abbau in internationalem Gebiet sollen voraussichtlich 2025 im Rahmen von Regularien der Internationalen Meeresbodenbeh\u00f6rde (International Seabed Authority) erlassen werden.<\/strong> Zu Forschungszwecken hat die Beh\u00f6rde bereits mehrere Dutzend Bewilligungen erteilt. In gro\u00dfem Ausma\u00df ist Tiefseebergbau vor allem in der Clarion-Clipperton-Zone (CCZ) geplant. Diese befindet sich im Pazifik zwischen Hawaii und der mexikanischen K\u00fcste und umfasst eine Fl\u00e4che von 4,5 Millionen Quadratkilometern, was ungef\u00e4hr der Landfl\u00e4che aller Mitgliedstaaten der Europ\u00e4ischen Union entspricht. Die Clarion-Clipperton-Zone ist die gr\u00f6\u00dfte Lagerst\u00e4tte von Metallvorkommen unseres Planeten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-40545 alignleft\" src=\"https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/iStock-1223308610resize-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/iStock-1223308610resize-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/iStock-1223308610resize-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/iStock-1223308610resize-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/iStock-1223308610resize-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/iStock-1223308610resize-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/iStock-1223308610resize-164x109.jpg 164w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/iStock-1223308610resize-400x267.jpg 400w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/iStock-1223308610resize-500x333.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Die bereits erw\u00e4hnte Internationale Meeresbodenbeh\u00f6rde regelt alle Aktivit\u00e4ten im Zusammenhang mit mineralischen Ressourcen auf und im internationalen Meeresboden. Sie hat die Aufgabe, den Schutz der marinen Umwelt vor sch\u00e4dlichen Einfl\u00fcssen durch den Tiefseebergbau sicherzustellen. Doch gleichzeitig vergibt sie Lizenzen, die zur Exploration des internationalen Meeresbodens berechtigen. Das Vorgehen der Beh\u00f6rde ist daher umstritten. <strong>Experten und Natursch\u00fctzer kritisieren immer wieder, dass die Internationale Meeresbodenbeh\u00f6rde den Schutz der marinen Umwelt zugunsten der F\u00f6rderungen von Rohstoffen aus der Tiefsee zur\u00fcckstellt.<\/strong><\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen uns bewusst sein: Was an Land etwa mittels Aufforstung in zehn bis zwanzig Jahren regeneriert werden kann, dauert in der Tiefsee mehrere hundert, vielleicht sogar Tausende von Jahren. <strong>Wie gezeigt ist mit irreversiblen Artenverlusten und unumkehrbaren Sch\u00e4digungen der \u00d6kosysteme zu rechnen.<\/strong> Ob ein kleiner, erst k\u00fcrzlich entdeckter Seestern oder eine andere Spezies: Sie w\u00fcrden auf Nimmerwiedersehen verschwinden. Von vielen Arten w\u00fcssten wir nicht einmal, dass sie je existiert haben \u2026<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><strong>Die dunkle Seite der \u201eGr\u00fcnen Wende\u201c<\/strong><\/h2>\n<p>Etwas geht oft vergessen: <strong>Der Rohstoffhunger wird nicht zuletzt durch die \u201eGr\u00fcne Wende\u201c massiv angeheizt<\/strong>, die eigentlich zum Schutz unseres Planeten beitragen sollte. <strong>So ben\u00f6tigen beispielsweise Elektrofahrzeuge im Vergleich zu Benzin-oder Dieselfahrzeugen mindestens die vierfache Menge an Metallen<\/strong> wie Nickel, Mangan, Kobalt oder Kupfer. W\u00fcrden alle Autos in Europa bis 2040 elektrisch betrieben und die gleiche Art von Batterien wie das Tesla Model 3 verwenden, w\u00e4re der Bedarf an Kobalt 28 Mal h\u00f6her als die derzeit produzierte Menge.<\/p>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-40548 alignleft\" src=\"https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Adobestock-358741770-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Adobestock-358741770-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Adobestock-358741770-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Adobestock-358741770-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Adobestock-358741770-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Adobestock-358741770-2048x1152.jpg 2048w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Adobestock-358741770-164x92.jpg 164w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Adobestock-358741770-400x225.jpg 400w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Adobestock-358741770-500x281.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Auch Windkraftanlagen sind Rohstoff-Fresser.<\/strong> So werden f\u00fcr den Bau einer einzigen 3-Megawatt-Windturbine 4,7 Tonnen Kupfer und 2 Tonnen Seltene Erden ben\u00f6tigt. Und vergessen wir nicht all unsere digitalen Ger\u00e4te wie Laptops, Tablets oder Smartphones. Jedes Mobiltelefon besteht fast zur H\u00e4lfte aus wertvollen Metallen wie Kupfer, Aluminium, Nickel, Zinn, Gold, Silber, Platin, Kobalt und Seltenen Erden. Brauchen wir wirklich jedes Jahr das neueste Smartphone-Modell?<\/p>\n<p>Der Beitrag des Tiefseebergbaus zur nachhaltigeren Rohstofff\u00f6rderung ist mehr als fraglich und es ist umstritten, ob der Abbau in der Tiefsee \u00fcberhaupt n\u00f6tig ist. Bessere L\u00f6sungen im Umgang mit der Ressourcenknappheit w\u00e4ren der effizientere Einsatz der Rohstoffe, erh\u00f6hte Recycling-Quoten und insbesondere der <strong>dringend notwendige Ausbau einer Kreislaufwirtschaft<\/strong>. Zudem wird der geplante Tiefseebergbau den Bergbau h\u00f6chstwahrscheinlich nicht ersetzen, sondern einfach eine zus\u00e4tzliche Belastung f\u00fcr den Planeten darstellen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><strong>Die Meere &#8211; das gemeinsame Erbe der ganzen Menschheit<\/strong><\/h2>\n<p>Zum Gl\u00fcck w\u00e4chst allm\u00e4hlich das Bewusstsein, dass wir nicht einfach in ein n\u00e4chstes \u00d6kosystem vordringen und dieses in derselben Weise ausbeuten und sch\u00e4digen k\u00f6nnen, wie wir es bereits mit anderen \u00d6kosystemen getan haben. Im Jahr 2021 stimmte eine Mehrheit der Mitglieder der International Union for Conservation of Nature (IUCN) auf ihrem Weltnaturschutzkongress f\u00fcr ein Moratorium f\u00fcr den Tiefseebergbau und verlangte zudem eine Reformation der Internationalen Meeresbodenbeh\u00f6rde. Und mittlerweile fordern auch zahlreiche Umweltschutzorganisationen, das Europ\u00e4ische Parlament, einige pazifische Inselstaaten und die Fischerei-Industrie <strong>ein weltweites Moratorium f\u00fcr den Tiefseebergbau<\/strong>, bis die \u00f6kologischen, sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen gr\u00fcndlich analysiert sind.<\/p>\n<p>Das Seerechts\u00fcbereinkommen (UNICLOS) der Vereinten Nationen definiert den internationalen Meeresgrund als <strong>gemeinsames Erbe der Menschheit<\/strong>. Das bedeutet, die Ozeane gehen jeden von uns und uns alle gemeinsam etwas an, denn alles ist mit allem verbunden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-40550 alignright\" src=\"https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Picture4-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Picture4-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Picture4-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Picture4-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Picture4-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Picture4-2048x1152.jpg 2048w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Picture4-164x92.jpg 164w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Picture4-400x225.jpg 400w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Picture4-500x281.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Erinnern wir uns: Die Ozeane regulieren das Klima des Planeten und produzieren den Gro\u00dfteil des Sauerstoffs. Millionen von Menschen sind f\u00fcr ihren Lebensunterhalt auf ein gesundes \u00d6kosystem Meer angewiesen. <strong>Meere und Ozeane sind essenziell f\u00fcr alles Leben auf unserem Planeten!<\/strong><\/p>\n<p>Lassen wir nicht zu, dass menschliche Gier dieses einzigartige, gr\u00f6\u00dfte \u00d6kosystem des Planeten Erde unwiederbringlich sch\u00e4digt. <strong>Sch\u00fctzen wir die Ozeane!<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\ufeff\ufeff &nbsp; Die Meere und Ozeane pr\u00e4gen diesen Planeten Erde auf einzigartige Weise. Sie machen ihn zu einem blauen Planeten und stellen eine Verbindung her zwischen allen Kontinenten. Das Meer schenkt Leben. 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