{"id":34458,"date":"2021-02-04T10:19:06","date_gmt":"2021-02-04T09:19:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.naturalscience.org\/?p=34458"},"modified":"2021-06-12T20:26:49","modified_gmt":"2021-06-12T18:26:49","slug":"tiere-und-pflanzen-im-strahlungsstress","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.naturalscience.org\/de\/news\/2021\/02\/tiere-und-pflanzen-im-strahlungsstress\/","title":{"rendered":"Tiere und Pflanzen im Strahlungsstress"},"content":{"rendered":"<p>In dieser Pr\u00e4sentation aus unserer Reihe \u201eWie k\u00fcnstliche elektromagnetische Strahlung dem Leben schadet\u201c liegt der Schwerpunkt auf den Pflanzen und Tieren, von S\u00e4ugetieren \u00fcber V\u00f6gel bis hin zu Insekten. Im Video wird anhand einer Vielzahl von Forschungsergebnissen erkl\u00e4rt, wie sich die Dauerbestrahlung auf die Tiere und Pflanzen auswirkt. Zudem wird aufgezeigt, warum insbesondere durch den neuen Mobilfunkstandard 5G die Belastung noch deutlich zunehmen wird.<\/p>\n<p>Nebst dem Video stellen wir Ihnen auch einen Artikel mit diesen Informationen zur Verf\u00fcgung, in dem zus\u00e4tzlich erl\u00e4utert wird, warum man in der Regel nur wenig \u00fcber diese Auswirkungen von elektromagnetischer Strahlung auf Tiere und Pflanzen erf\u00e4hrt.<\/p>\n<div class=\"embed-container\"><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/949PE1oeLzA?rel=0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\" width=\"560\" height=\"315\" frameborder=\"0\"><\/iframe><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Seit der Gr\u00fcndung von <strong>The World Foundation for Natural Science<\/strong> setzen wir uns f\u00fcr einen verantwortungsvollen Umgang mit Funktechnologien ein und berichten \u00fcber deren Auswirkungen. Wenn Sie unsere Newsletter und Publikationen verfolgt haben, wissen Sie bereits, dass die derzeit verwendete<a href=\"https:\/\/www.naturalscience.org\/de\/themen\/mikrowellen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"> technische Strahlung die Gesundheit des Menschen gef\u00e4hrdet<\/a>. Doch wie sieht es mit dem Rest der Natur und unserer Umwelt aus? Ab und zu gibt es kritische Berichte, wie <a href=\"https:\/\/www.naturalscience.org\/de\/publikationen\/der-fruehling-verstummt-warum-immer-mehr-insekten-und-voegel-verschwinden\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Bienen und Insekten<\/a> durch die Strahlung beeintr\u00e4chtigt werden. \u00dcber andere Tiere oder sogar Pflanzen wird jedoch kaum berichtet, obwohl bereits zahlreiche Studien dazu durchgef\u00fchrt worden sind. Lesen Sie im Folgenden, wie elektromagnetische Strahlung auf die gesamte Tier- und Pflanzenwelt wirkt und warum sich dringend etwas \u00e4ndern muss, wenn wir ein funktionierendes \u00d6kosystem auf diesem Planeten aufrechterhalten wollen.<br \/>\nZu Beginn wird \u00fcber drei ausgew\u00e4hlte Studien berichtet und danach werden die Erkenntnisse f\u00fcr verschiedene Tiergruppen und Pflanzen zusammengefasst. Es wird erl\u00e4utert, warum 5G einen noch sch\u00e4dlicheren Einfluss auf das Leben haben wird als die derzeit verwendeten Funktechnologien und warum man in den \u00f6ffentlichen Medien so selten etwas dar\u00fcber erf\u00e4hrt.<\/p>\n<p>Sie k\u00f6nnen mithilfe der folgenden Links auch direkt zu den Kapiteln springen, die Sie am meisten interessieren.<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"#1\">Gifte im Rattenhirn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#2\">Verwirrte Zugv\u00f6gel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#3\">Piepsende Bienen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#4\">Auswirkungen technischer Strahlung auf S\u00e4ugetiere<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#5\">Auswirkungen technischer Strahlung auf V\u00f6gel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#6\">Auswirkungen technischer Strahlung auf Amphibien und Reptilien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#7\">Auswirkungen technischer Strahlung auf Insekten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#8\">Auswirkungen technischer Strahlung auf Pflanzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#9\">Wie wird sich die 5G- Strahlung auf Tiere und Pflanzen auswirken?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#10\">Warum wird dar\u00fcber nicht berichtet?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#11\">Zusammenfassung<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 id=\"1\">Gifte im Rattenhirn<\/h2>\n<p>Dr. Leif Salford forschte Anfang der 90er-Jahre an der Universit\u00e4t Lund in Schweden f\u00fcr die Pharmaindustrie mit dem Auftrag, einen Weg zu finden, bestimmte pharmazeutische Substanzen durch die Blut-Hirn-Schranke zu schleusen, damit sie im Gehirn wirken k\u00f6nnen. Die Aufgabe der Blut-Hirn-Schranke besteht darin, das Gehirn vor giftigen und sch\u00e4dlichen Substanzen zu sch\u00fctzen. Nachdem Salford bei seinen Forschungen an Ratten lange Zeit keine Fortschritte erzielte, gelang es ihm eines Tages, die Substanzen im Gehirn einer Gruppe seiner Versuchstiere nachzuweisen. Er konnte erst nicht verstehen, warum dies gerade bei diesen Tieren funktioniert hatte, denn er hatte sie nicht anders behandelt als die \u00fcbrigen Ratten. Doch dann wurde es ihm klar. Das Einzige, was er an diesem Tag anders gemacht hatte, war, dass er sein neues Mobiltelefon neben dem K\u00e4fig der Ratten liegen gelassen hatte. Nach einer Reihe von Folgeversuchen konnte er 1992 den erschreckenden Beweis erbringen: Die Strahlung eines herk\u00f6mmlichen Mobiltelefons reicht aus, um die Blut-Hirn-Schranke durchl\u00e4ssig zu machen f\u00fcr Albumin und andere, kleinere, Molek\u00fcle, die dann Sch\u00e4den in Gehirn anrichten k\u00f6nnen (Persson &amp; Salford 1992). Nach einer Reihe weiterer Studien kam Salford zuletzt 2002 zum Schluss, dass bereits eine Bestrahlung w\u00e4hrend 2 Stunden unterhalb der deutschen Grenzwerte die Blut-Hirn-Schranke au\u00dfer Kraft setzt (Salford et al. 2002).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 id=\"2\">Verwirrte Zugv\u00f6gel<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-34462 alignright\" src=\"https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/1Verwirrte-Zugv\u00f6gel-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/1Verwirrte-Zugv\u00f6gel-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/1Verwirrte-Zugv\u00f6gel-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/1Verwirrte-Zugv\u00f6gel-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/1Verwirrte-Zugv\u00f6gel-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/1Verwirrte-Zugv\u00f6gel-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/1Verwirrte-Zugv\u00f6gel-164x109.jpg 164w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/1Verwirrte-Zugv\u00f6gel-400x267.jpg 400w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/1Verwirrte-Zugv\u00f6gel-500x333.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Henrik Mouritsen erforscht an der Universit\u00e4t Oldenburg das Verhalten von Tieren, unter anderem auch das Zugverhalten von Rotkehlchen. Die Versuche finden nicht mit V\u00f6geln unter freiem Himmel statt, sondern mit Rotkehlchen in K\u00e4figen. Die sch\u00fcsself\u00f6rmigen K\u00e4fige sind mit speziellem Papier ausgelegt, auf dem die Spuren der V\u00f6gel sichtbar werden. Auch wenn die V\u00f6gel w\u00e4hrend der Zugzeit nicht nach S\u00fcden fliegen k\u00f6nnen, flattern sie in den sch\u00fcsself\u00f6rmigen K\u00e4figen dennoch immer wieder Richtung S\u00fcden hinauf und rutschen wieder hinunter in die Mitte, wodurch sie Spuren auf dem farbigen Papier hinterlassen. Auch wenn diese Methode nicht sehr angenehm f\u00fcr den Vogel erscheint, ist es eine etablierte wissenschaftliche Methode, mit der Zeitpunkt und Intensit\u00e4t des Zugverhaltens bei kleinen Zugv\u00f6geln verglichen werden. Auf dem Campus der Universit\u00e4t Oldenburg wurde eines Tages festgestellt, dass die V\u00f6gel sich w\u00e4hrend der Zugzeit nicht mehr orientieren konnten und keine klare Zugrichtung anzeigten. Ein Doktorand von Prof. Mouritsen kam durch pures herumexperimentieren mit Magnetfeldern auf die Idee, die kleinen H\u00e4user, in denen die Versuche stattfanden, vor elektromagnetischer Strahlung abzuschirmen. Und siehe da, pl\u00f6tzlich konnten sich die Zugv\u00f6gel wieder orientieren und zeigten ein normales Zugverhalten. Durch die Abschirmung des Hauses konnten die Forscher steuern, ob die V\u00f6gel das Erdmagnetfeld wahrnehmen und sich orientieren konnten oder nicht. Aufgrund der technischen Eigenschaften der Abschirmung kamen die Wissenschaftler zum Schluss, dass vor allem Radiowellen abgeschirmt werden konnten und diese verhindert hatten, dass die Zugv\u00f6gel das Erdmagnetfeld wahrnehmen konnten (Engels et al. 2014).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 id=\"3\">Piepsende Bienen<\/h2>\n<p>Daniel Favre forscht schon seit Jahrzehnten \u00fcber das Verhalten der Honigbiene und wei\u00df um die Sensibilit\u00e4t dieser Insekten gegen\u00fcber elektromagnetischen Feldern, denn auch sie orientieren sich unter anderem am Erdmagnetfeld und sp\u00fcren Wetterver\u00e4nderungen durch elektromagnetische Felder, lange bevor Menschen eine Ver\u00e4nderung bemerken. Favre hat bereits 2011 nachweisen k\u00f6nnen, dass Bienen bei Bestrahlung mit einem Mobiltelefon Notsignale aussenden (Arbeiterbienen-Piepsen), die sie sonst nur erzeugen, wenn sie von V\u00f6geln oder anderen Insekten angegriffen werden oder kurz bevor sie ihre Kolonie aufgeben und ausschw\u00e4rmen wollen (Favre 2011). Der Beweis, dass Bienen die Strahlung eines Mobiltelefons sp\u00fcren, darauf reagieren und unter Stress stehen, war damit erbracht.<br \/>\nTrotzdem behaupteten Kritiker, dass die Bestrahlung durch ein Mobiltelefon im Nahbereich keine realistische Situation bei Bienenv\u00f6lkern sei und Favres Ergebnisse deshalb vernachl\u00e4ssigbar w\u00e4ren. In seinen neuesten Untersuchungen zeigt Daniel Favre jedoch, dass die Bienen auch auf die technische Strahlung reagieren, ohne dass sich ein Mobiltelefon in der N\u00e4he befindet. Favre platzierte seine Mikrofone in den Bienenk\u00e4sten und startete die Aufnahmen w\u00e4hrend des Jahreswechsels. Obwohl keine Strahlungsquelle im Nahbereich vorhanden war, reagierten die Bienen ebenfalls mit ihrem Arbeiterbienen-Piepsen, und das nicht nur im Zeitraum des Jahreswechsels in der Schweiz, sondern ebenfalls, wenn in anderen Zeitzonen in gro\u00dfen St\u00e4dten der Jahreswechsel eingel\u00e4utet wurde, obwohl diese Ereignisse in Tausenden von Kilometern Entfernung stattfanden.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-34464 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/2Piepsende-Bienen-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/2Piepsende-Bienen-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/2Piepsende-Bienen-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/2Piepsende-Bienen-164x92.jpg 164w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/2Piepsende-Bienen-400x225.jpg 400w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/2Piepsende-Bienen-500x281.jpg 500w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/2Piepsende-Bienen.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Was war die Ursache daf\u00fcr? \u2013 Haben Sie schon einmal versucht, zum Jahreswechsel einen Freund anzurufen, um ihm ein frohes neues Jahr zu w\u00fcnschen, und Sie konnten keine Verbindung herstellen? Haben Sie nicht auch schon SMS-Nachrichten und Neujahrsw\u00fcnsche erst Stunden oder Tage sp\u00e4ter erhalten? Wenn ja, geh\u00f6ren Sie zu den Millionen von Menschen, die best\u00e4tigen k\u00f6nnen, dass die Mobilfunknetze in der Neujahrsnacht vor allem zwischen 0:00 und 1:00 Uhr nachts extrem \u00fcberlastet sind und demnach auch die Strahlungsbelastung sehr stark ansteigt. Die Bienen sind so sensibel gegen\u00fcber Schwankungen im elektromagnetischen Feld der Erde, dass sie die durch den Mobilfunk verursachten Ver\u00e4nderungen sp\u00fcren, selbst wenn diese Tausende Kilometer entfernt in einem anderen Land verursacht werden. Diese St\u00f6rungen k\u00f6nnten bei Bienen im Winter t\u00f6dlich enden, wenn sie durch Stress und Verwirrung ihre nat\u00fcrliche, w\u00e4rmende, sch\u00fctzende Traube verlassen, durch den Stress einen erh\u00f6hten Nahrungsbedarf bekommen oder sogar den Bienenstock verlassen und dann in der kalten Winternacht erfrieren (Favre 2020).<\/p>\n<p>Die drei Beispiele zeigen, dass Vertreter der Tiergruppen S\u00e4ugetiere (Ratten), V\u00f6gel (Rotkehlchen) und Insekten (Honigbienen) sehr sensibel auf die von Menschen erzeugten elektromagnetischen Felder reagieren. Nur, weil die meisten Menschen die Strahlung nicht direkt wahrnehmen, hei\u00dft das nicht, dass dies auf andere Lebewesen ebenso zutrifft. Neben den beschriebenen Beispielen gibt es f\u00fcr Tiere und Pflanzen eine Reihe von weiteren beunruhigenden Ergebnissen, die im Folgenden f\u00fcr verschiedene Gruppen zusammengefasst werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 id=\"4\">Auswirkungen technischer Strahlung auf S\u00e4ugetiere<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-34466 alignleft\" src=\"https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/3Auswirkungen-technischer-Strahlung-auf-S\u00e4ugetiere-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/3Auswirkungen-technischer-Strahlung-auf-S\u00e4ugetiere-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/3Auswirkungen-technischer-Strahlung-auf-S\u00e4ugetiere-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/3Auswirkungen-technischer-Strahlung-auf-S\u00e4ugetiere-164x92.jpg 164w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/3Auswirkungen-technischer-Strahlung-auf-S\u00e4ugetiere-400x225.jpg 400w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/3Auswirkungen-technischer-Strahlung-auf-S\u00e4ugetiere-500x281.jpg 500w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/3Auswirkungen-technischer-Strahlung-auf-S\u00e4ugetiere.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Bei einem Experiment an M\u00e4usen in Griechenland wurde bereits 1997 gezeigt, dass M\u00e4use bei dauerhafter Bestrahlung von nur 1\/30 der deutschen Grenzwerte innerhalb von 3 Generationen vollst\u00e4ndig unfruchtbar werden (Magras und Xenos 1997). In einer Studie des National Toxicology Programm der USA (NTP) wurden 360 Ratten auf Lebenszeit mit Mobilfunkfrequenzen bestrahlt (Wyde et al. 2018). Am Ramazzini-Institut (Falcioni et al. 2018) waren es sogar mehr als 2000 Ratten, die jeweils 2 Jahre lang bestrahlt wurden. Auch hier wurden die Vorgaben der Grenzwerte eingehalten und somit Situationen geschaffen, denen auch wir Menschen ausgesetzt sind. In beiden Studien ergaben sich jeweils in der Gruppe der bestrahlten Tiere eindeutige Nachweise eines Anstiegs an b\u00f6sartigen Tumoren.<\/p>\n<p>Nachdem eine Mobilfunkantenne auf dem Stall installiert worden war, kam es bei einem Schweizer Rinderzuchtbetrieb im Vergleich zur Zeit davor zu einem 3,5-fachen Anstieg an schweren Katarakten der Augen, auch bekannt als Grauer Star (H\u00e4ssig et al. 2009). In einem deutschen landwirtschaftlichen Betrieb (Buchner et al. 2014) kam es nach dem Aufbau einer Mobilfunk-Basisstation im Jahr 2009 zu Problemen in der Schweinezucht. Die Zahl der W\u00fcrfe und der Ferkel sank signifikant, die Zahl der Missbildungen stieg hingegen an. Ein Zusammenhang mit Infektionskrankheiten konnte nicht festgestellt werden. Die Autoren f\u00fchren die Zuchtprobleme auf elektromagnetische Felder zur\u00fcck.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 id=\"5\">Auswirkungen technischer Strahlung auf V\u00f6gel<\/h2>\n<p>Auch bei den V\u00f6geln gibt es viele Studien, die sch\u00e4dliche Wirkungen der Mobilfunkstrahlung auf die Fortpflanzung dokumentieren. Bereits im Jahr 1984 fand Prof. Dr. Andreas Varga an der Universit\u00e4t Heidelberg heraus, dass H\u00fchnerembryonen in Eiern innerhalb von wenigen Stunden abstarben, wenn sie mit einer Intensit\u00e4t bestrahlt wurden, die 20 Mal unter dem deutschen Grenzwert liegt. Bei einer Abschw\u00e4chung der Strahlungsintensit\u00e4t kam es immer noch zu zahlreichen Missbildungen (Varga 1984).<br \/>\nIn Spanien wurden einige Untersuchungen an freilebenden V\u00f6geln durchgef\u00fchrt, wobei festgestellt wurde, dass St\u00f6rche, deren Nester n\u00e4her als 200 Meter von einer Mobilfunk-Basisstation entfernt lagen, erfolglos br\u00fcteten und ohne Nachwuchs blieben. In einer Entfernung von 200 bis 300 Metern besserte sich der Befund und ab einem Abstand von 300 Metern br\u00fcteten 96,7% der St\u00f6rche erfolgreich (Balmori et al. 2005). Ebenfalls in Spanien wurde in der Stadt Valladolid die Spatzenpopulation untersucht und festgestellt, dass die Anzahl der Spatzen dort zur\u00fcckgeht, wo die elektromagnetische Strahlung von Mobilfunkantennen bestimmte erh\u00f6hte Werte erreicht (Balmori et al. 2007). Eine \u00e4hnliche Untersuchung fand zeitgleich in Belgien statt. Auch hier wurde w\u00e4hrend der Brutzeit des Haussperlings im Umkreis von mehreren Mobilfunk-Basisstationen eine Z\u00e4hlung durchgef\u00fchrt. Sie best\u00e4tigte eine signifikante Beziehung zwischen der elektrischen Feldst\u00e4rke der Mobilfunkstrahlung und dem R\u00fcckgang der gez\u00e4hlten Tiere (Everaert et al. 2007).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 id=\"6\">Auswirkungen technischer Strahlung auf Amphibien und Reptilien<\/h2>\n<p>F\u00fcr Amphibien und Reptilien ist am wenigsten Forschungsliteratur zum Thema elektromagnetische Felder verf\u00fcgbar. Die zwei vorliegenden Experimente erg\u00e4nzen das Bild jedoch deutlich. Vor dem Aufbau eines Mobilfunkmastes wurden Froschteiche mit einem Farradayk\u00e4fig von der Strahlung abgeschirmt, andere Teiche jedoch nicht (Balmori 2010). \u00dcber zwei Monate lagen die durchschnittlichen Belastungen durch die Strahlung zwischen 1,8 und 3,5 V\/Meter (ungef\u00e4hr 1\/30 bis 1\/20 des deutschen Grenzwertes). In den ungesch\u00fctzten Teichen kam es bei den Fr\u00f6schen (Rana temporaria) zum Absterben von 90% der Larven und zur Beeintr\u00e4chtigung der Koordination und Bewegungsf\u00e4higkeit. In den abgeschirmten Teichen lag die Sterblichkeit nur bei 4,2% und die Koordinations- und Bewegungsf\u00e4higkeiten entwickelten sich normal.<br \/>\nDas Immunsystem des Wandersalamanders<em> (Podarcis erhardii)<\/em> funktionierte nach achtw\u00f6chiger Bestrahlung mit einem DECT-Telefon nicht mehr einwandfrei. Seine Immunreaktion auf Entz\u00fcndungen war um 45% schw\u00e4cher als unter normalen Bedingungen (Mina et al. 2016).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 id=\"7\">Auswirkungen technischer Strahlung auf Insekten<\/h2>\n<p>Neben Daniel Favre beobachteten auch andere Wissenschaftler Beeintr\u00e4chtigungen im Verhalten von Honigbienen, wenn diese technischer Strahlung ausgesetzt werden. Wenn Bienenv\u00f6lker mit Basisstationen von DECT-Telefonen bestrahlt werden, ben\u00f6tigen die Sammelbienen viel mehr Zeit, um zum Bienenstock zur\u00fcckzufinden und einige finden diesen gar nicht mehr (Harst et al. 2006). Der gleiche Effekt wurde in Indien beobachtet, wo Bienenv\u00f6lker \u00fcber 2 Monate hinweg zweimal t\u00e4glich w\u00e4hrend je 15 Minuten mit dem Mobilfunktelefon bestrahlt wurden. Die Strahlungsbelastung f\u00fchrte ebenfalls dazu, dass weniger Bienen von ihren Sammelfl\u00fcgen zur\u00fcckkehrten. In der Folge kam es dadurch zu einer schlechteren Nahrungsversorgung, weniger Nachwuchs und kleineren Bienenv\u00f6lkern (Sharma und Kumar 2010). Um weitere Hinweise zu finden, warum die Bienenv\u00f6lker unter Bestrahlung schrumpfen, testeten die indischen Wissenschaftler, wie sich die Bienenlymphe, das Blut der Bienen, ver\u00e4ndert, wenn die Bienen Mobilfunkstrahlung ausgesetzt werden: Es kam zu einem Anstieg von Kohlenhydraten, Fetten, Glukose, Cholesterol und Proteinen \u2013 alles Hinweise darauf, dass die Bienen extremen Stress ausgesetzt waren (Kumar 2011). Bei Bienenk\u00f6niginnen, die w\u00e4hrend der Entwicklungsphase dauerhaft mit einem Mobiltelefon bestrahlt wurden, starben 44% noch w\u00e4hrend der Verpuppungsphase (Odemer and Odemer 2019).<br \/>\nAuch f\u00fcr Ameisen, die sehr eng mit den Bienen verwandt sind, konnte gezeigt werden, dass sie von der technischen Strahlung beeinflusst werden. Die Ameisenart <em>Myrmica sabuleti<\/em> (S\u00e4beldornige Knotenameise) wurde auf ihre F\u00e4higkeiten getestet, sich durch Geruchs- und Sehsinn zu orientieren und sich Ger\u00fcche und visuelle Eindr\u00fccke zu merken (Cammaerts et al. 2012). Im Ergebnis konnten sich Ameisen, die mit Mobilfunk bestrahlt wurden, bereits nach wenigen Stunden nicht mehr daran erinnern, was sie gelernt hatten, wohingegen sie dieses Wissen normalerweise mehrere Tage lang speichern k\u00f6nnen. In einer nachfolgenden Untersuchung (Cammaerts et al. 2013) wurde festgestellt, dass die Ameisen geruchlichen Spuren nur noch \u00fcber kurze Distanz folgen konnten und nicht mehr an den markierten Stellen ankamen. Viele waren unf\u00e4hig, den Weg zur\u00fcck zum Nest zu finden, wodurch die Anzahl der futtersuchenden Ameisen immer weiter abnahm. Nach einer Woche Bestrahlung konnten sich die Kolonien nicht mehr selber versorgen und gingen zugrunde.<br \/>\nEine Studie an der Fruchtfliege zeigt, dass bei Individuen, die Mobilfunkstrahlung ausgesetzt wurden, die Eierst\u00f6cke deutlich kleiner sind (Panagopoulos 2012). Dies ist laut den Wissenschaftlern eine Folge von DNA-Sch\u00e4den und dem Absterben von Zellen in den Eikammern.<\/p>\n<p>Da die bis dato dokumentierten F\u00e4lle \u00fcberwiegend einzelne Effekte auf wenige Insektenarten zeigten, wurde in Griechenland in einem gro\u00dfen Feldversuch untersucht, ob sich die Insektenpopulation von Best\u00e4ubern (Wildbienen, Schwebfliegen, andere Fliegen, K\u00e4fer, Schmetterlinge und Wespen) unter realen Bedingungen in verschiedenen Abst\u00e4nden von einem Funkmast ver\u00e4ndert (Lazaro et al. 2016). F\u00fcr alle genannten Insektengruppen wurde beobachtet, dass \u00fcber eine Entfernung von 50 bis 400m die Insektenpopulationen kleiner wurden, je n\u00e4her man dem Funkmast kam. Die Autoren der Studie kommen zum Schluss, dass k\u00fcnstliche elektromagnetische Felder negative \u00f6kologische und \u00f6konomische Auswirkungen auf den Erhalt der Diversit\u00e4t wilder Pflanzen, die Pflanzenproduktion und das menschliche Wohlergehen haben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 id=\"8\">Auswirkungen technischer Strahlung auf Pflanzen<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-34468 alignright\" src=\"https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/4Auswirkungen-technischer-Strahlung-auf-Pflanzen-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/4Auswirkungen-technischer-Strahlung-auf-Pflanzen-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/4Auswirkungen-technischer-Strahlung-auf-Pflanzen-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/4Auswirkungen-technischer-Strahlung-auf-Pflanzen-164x92.jpg 164w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/4Auswirkungen-technischer-Strahlung-auf-Pflanzen-400x225.jpg 400w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/4Auswirkungen-technischer-Strahlung-auf-Pflanzen-500x281.jpg 500w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/4Auswirkungen-technischer-Strahlung-auf-Pflanzen.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Neben den Erkenntnissen aus dem Tierreich gibt es auch Studien dar\u00fcber, wie Pflanzen auf die Bestrahlung reagieren. Nachdem S\u00e4mlinge von Koniferen 222 Tage lang der Mobilfunkstrahlung ausgesetzt waren, wurde festgestellt, dass bei der Zwerg-Kiefer <em>(Pinus pumila)<\/em> und der Gro\u00dfen K\u00fcstentanne <em>(Abies grandis)<\/em> dreimal mehr und bei der Wei\u00dftanne <em>(Abies alba)<\/em> doppelt so viel Pflanzen abgestorben waren als bei der unbestrahlten Kontrolle (Lerchl et al. 2000). Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung daf\u00fcr, warum B\u00e4ume so extrem auf die Strahlung reagieren, findet sich in ihrem Aufbau. Die vielen \u00c4ste, Zweige, Nadeln und Bl\u00e4tter wirken wie Antennen f\u00fcr die Strahlung, was bedeutet, dass sie beginnen, in Resonanz mitzuschwingen, wenn ein Teil des Baumes genauso lang ist, wie die Wellenl\u00e4nge der Frequenz, mit der sie bestrahlt werden, und sie nehmen so extrem viel Strahlungsenergie auf. Unter diesen Bedingungen funktioniert wahrscheinlich der Stoffwechsel und die Zellteilung nicht mehr wie gewohnt. Durch die Arbeiten von Cornelia Waldmann-Selsam, Volker Schorpp und Helmut Breunig gibt es Hunderte dokumentierter F\u00e4lle \u00fcber Sch\u00e4den an B\u00e4umen, die durch Strahlungsbelastung hervorgerufen wurden. In den meisten F\u00e4llen sind die Spitzen der B\u00e4ume oder Teilbereiche der Krone gesch\u00e4digt, die einem direkten Strahlungskegel ausgesetzt sind, was sich durch das Verf\u00e4rben und Abwerfen der Nadeln und Bl\u00e4tter zeigt. (Waldmann-Selsam &amp; Eger 2013; Waldmann-Selsam et al. 2016; Breunig 2017).<\/p>\n<p>Eine gute Zusammenfassung der bisherigen Studien mit Pflanzen und Mobilfunkfrequenzen bietet die Studie von Alain Vian (Vian et al. 2016). In dieser \u00dcbersichtsarbeit wurden 60 Studien ausgewertet, in denen Pflanzen mit Frequenzen im Bereich von 450 MHz bis 2,4 GHz bestrahlt worden sind. Die h\u00e4ufigsten genutzten Pflanzenarten waren Rettich, Tomaten, Tabak, Bohnen, Linsen, Mais, Rosen und Hybiscus. Im Ergebnis aller 60 Studien zeichnet sich ein erschreckendes Bild ab. Es kam zu zahlreichen Beeintr\u00e4chtigungen beim Stoffwechsel der Zellen, zu h\u00e4ufiger abnormaler Zellteilung, zu 6 Mal mehr genetischen Sch\u00e4den, zu einer Hemmung der Keimung von Samen in der H\u00e4lfte aller F\u00e4lle sowie zu reduziertem Wachstum, reduzierter H\u00f6he oder reduziertem Gewicht von Pflanzen und Fr\u00fcchten in einer Gr\u00f6\u00dfenordnung von 16 bis 60% im Vergleich zu unbestrahlten Pflanzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 id=\"9\">Wie wird sich die 5G-Strahlung auf Tiere und Pflanzen auswirken?<\/h2>\n<p>Mit 5G (5. Mobilfunkgeneration) kommen neue Mobilfunkfrequenzen mit neuen Eigenschaften bez\u00fcglich der Pulsung und Frequenzmodulation hinzu.<br \/>\nWas die Frequenzen von 5G betrifft, gibt es deutlichen Grund zur Sorge. Die Wellenl\u00e4ngen der bisherigen Mobilfunkgenerationen betrugen etwa 40 bis 12 cm (Frequenzen von 0,7 bis 2,4 GHz). Das bedeutet, dass Antennen mit diesen L\u00e4ngen in Resonanz mitzuschwingen beginnen und die Strahlung optimal empfangen k\u00f6nnen. In diese Gr\u00f6\u00dfenordnung fallen viele \u00c4ste und Zweige von B\u00e4umen und B\u00fcschen, und wie beschrieben, zeigen diese auch eine deutliche Reaktion. Die geplanten 5G-Frequenzen liegen deutlich h\u00f6her und sollen in den sp\u00e4teren Ausbaustufen bis zu 100 GHz betragen, was Wellenl\u00e4ngen von wenigen Zentimetern bis Millimetern entspricht, weshalb man auch von Millimeterwellen spricht. Sie transportieren mehr Energie als die niedrigeren Frequenzen, dringen aber auch nicht mehr so tief in den K\u00f6rper ein. Das bedeutet allerdings, dass bei gr\u00f6\u00dferen Organismen wie dem Menschen die gesamte Strahlungsenergie von der K\u00f6rperoberfl\u00e4che wie Haut und Augen absorbiert wird. Bei kleineren Organismen wird noch immer der ganze K\u00f6rper durchdrungen. Die Gr\u00f6\u00dfenordnung dieser Wellenl\u00e4ngen liegt im Bereich von Bl\u00e4ttern, Nadeln und Insekten, welche, rein physikalisch betrachtet, beginnen werden, in Resonanz mitzuschwingen, und optimale Antennen f\u00fcr die 5G-Strahlung sein werden. Arno Thielens wollte es genauer wissen und berechnete, wie viel Strahlungsenergie die Insekten bei diesen Frequenzen aufnehmen. Thielens konnte nachweisen, dass all seine Insektenmodelle bei Frequenzen oberhalb von 6 GHz mehr Strahlungsenergie aufnehmen und sich das Verh\u00e4ltnis nicht linear, sondern exponentiell verhielt. Das bedeutet: Eine Erh\u00f6hung der Strahlungsst\u00e4rke um 10% f\u00fchrt nicht nur zu einer 10% erh\u00f6hten Aufnahme der Strahlungsenergie bei Insekten, sondern zu einer bis zu 370%-fachen (37-fachen) erh\u00f6hten Energie\u00fcbertragung (Thielens et al. 2018). Die Insekten werden die Strahlung somit noch deutlich st\u00e4rker sp\u00fcren als bisher, sie werden in Vibration versetzt werden und sich erhitzen. Dass das eine Beeintr\u00e4chtigung, wenn nicht sogar die Stilllegung der K\u00f6rperfunktionen bedeutet oder sogar zum Tode f\u00fchren kann, sollte vor dem Hintergrund der oben beschriebenen Auswirkungen der bereits vorhandenen Strahlung auf Insekten jedem klar sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-34470 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/5Wie-wird-sich-die-5G-Strahlung-auf-Tiere-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/5Wie-wird-sich-die-5G-Strahlung-auf-Tiere-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/5Wie-wird-sich-die-5G-Strahlung-auf-Tiere-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/5Wie-wird-sich-die-5G-Strahlung-auf-Tiere-164x92.jpg 164w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/5Wie-wird-sich-die-5G-Strahlung-auf-Tiere-400x225.jpg 400w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/5Wie-wird-sich-die-5G-Strahlung-auf-Tiere-500x281.jpg 500w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/5Wie-wird-sich-die-5G-Strahlung-auf-Tiere.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Kommen wir zu den Modulationstechniken der Mobilfunkstrahlung. Schon im Jahr 2004 fand Dimitris Panagopoulos heraus, dass Mobilfunkstrahlung des GSM-Signales (2. Mobilfunkgeneration) die Fortpflanzung von Fruchtfliegen <em>(Drosophila melanogaster)<\/em> um bis zu 60% reduzierte (Panagopoulos et al. 2004). Jedoch ergab sich dieser extrem starke Effekt nur bei modulierten GSM-Signalen, wie sie durch die \u00dcbertragung von Gespr\u00e4chsdaten bei der realen Mobilfunknutzung entstehen. Bei der Bestrahlung mit unmodulierten, \u201esauberen\u201c GSM-Signalen (also nur die reine Tr\u00e4gerwelle ohne Daten\u00fcbertragung), wie sie oft in Laborversuchen verwendet werden, gab es zwar immer noch einen Effekt, dieser war aber mit 20% Reduzierung der Fortpflanzungsleistung deutlich kleiner. In einer zusammenfassenden Studie von 2015 kommen die Autoren zum Schluss, dass Studien zu Hirntumoren, allgemeinen Krankheitssymptomen und Insektenpopulationen mit \u201erealen\u201c (modulierten) Mobilfunksignalen immer deutlich sch\u00e4dlichere Auswirkungen zeigten als Studien im gleichen Frequenzbereich mit \u201esauberen\u201c (unmodulierten) Mobilfunksignalen (Panagopoulos et al. 2015 und Panagopoulos et al. 2016). Die Forscher vermuten, dass der K\u00f6rper sich gegen einen gleichbleibenden sch\u00e4dlichen Einfluss (unmoduliertes Mobilfunksignal) nach einer gewissen Zeit mit Abwehrmechanismen besser sch\u00fctzen kann als gegen einen sich st\u00e4ndig ver\u00e4ndernden Einfluss (moduliertes Mobilfunksignal), gegen den immer wieder neue und andere Anpassungsstrategien n\u00f6tig w\u00e4ren. Diese Ergebnisse wurden best\u00e4rkt im Bericht des wissenschaftlichen Beirates der Europ\u00e4ischen Union vom Februar 2020 (Karaboytcheva 2020). Dort hei\u00dft es zum Thema Pulsation, was ebenfalls eine Art der Modulationstechnik ist:<\/p>\n<p><em>\u201eStudien zeigen, dass gepulste EMF (Elektromagnetische Felder) in den meisten F\u00e4llen biologisch aktiver und daher gef\u00e4hrlicher sind als nicht gepulste EMF. Jedes einzelne drahtlose Kommunikationsger\u00e4t kommuniziert zumindest teilweise \u00fcber Pulsationen, und je intelligenter das Ger\u00e4t, desto mehr Pulsationen. Folglich kann 5G zwar leistungsm\u00e4\u00dfig schwach sein, aber seine dauerhaft k\u00fcnstliche Impulsstrahlung kann Wirkung zeigen. Einhergehend mit der Art und Dauer der Exposition scheinen Eigenschaften des 5G-Signals, wie das Pulsieren, die biologischen und gesundheitlichen Auswirkungen der Exposition zu verst\u00e4rken, einschlie\u00dflich der DNA-Sch\u00e4den, die als Ursache f\u00fcr Krebs angesehen werden.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Bei 5G kommen nicht nur neue Frequenzen und Modulationstechniken zum Einsatz, die Strahlung soll durch den Einsatz von Satelliten auch fl\u00e4chendeckend um den ganzen Planeten herum aufgebaut werden. Lebensr\u00e4ume, in denen Tiere und Pflanzen heute noch einigerma\u00dfen gesch\u00fctzt vor menschlichen Einfl\u00fcssen leben k\u00f6nnen, werden dadurch ebenfalls bestrahlt werden. Es bleibt kein Ort mehr, an dem Tiere sich zur\u00fcckziehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Der gesunde Menschenverstand sagt uns, dass jegliche zus\u00e4tzliche Strahlungsbelastung auch mehr Schaden anrichten wird, wenn man sich wie oben berichtet dar\u00fcber bewusst wird, was die bereits vorhandene Strahlungsbelastung f\u00fcr Auswirkungen auf Tiere und Pflanzen hat. Ein Problem bei der Diskussion um 5G ist auch, dass vor der Einf\u00fchrung keine Studien bez\u00fcglich der Auswirkungen gemacht wurden und somit das Vorsorgeprinzip missachtet wurde. Wer vor den neuen, ungetesteten 5G-Frequenzen warnt, kommt deshalb schnell in die Lage, nicht ernst genommen zu werden, weil keine Studien angef\u00fchrt werden k\u00f6nnen. In solchen F\u00e4llen kann man nur an das Vorsorgeprinzip erinnern, welches besagt, dass bereits beim Verdacht auf eine Sch\u00e4digung die Strahlungsbelastung ausgesetzt werden muss, solange, bis bewiesen ist, dass die Strahlung unsch\u00e4dlich ist, was ebenfalls noch nicht geschehen ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 id=\"10\">Warum wird dar\u00fcber nicht berichtet?<\/h2>\n<p>Sind Sie schockiert von den Ergebnissen? Fragen Sie sich, warum Sie bis jetzt nichts dar\u00fcber erfahren haben und warum die Mobilfunkstrahlung nicht schon l\u00e4ngst abgeschafft wurde? Diese Frage k\u00f6nnen wir am besten am Beispiel der Literaturstudie \u201eBiologische Wirkungen elektromagnetischer Felder auf Insekten\u201c von Alain Thill beantworten, die im September 2020 ver\u00f6ffentlicht wurde und die von diagnose:funk und dem NABU Baden-W\u00fcrttemberg (Naturschutzbund) in Auftrag gegeben worden war. Die Studie wertet 83 wissenschaftliche Arbeiten zu den Auswirkungen von technischer Strahlung auf Insekten aus und kommt zu folgendem Ergebnis (Thill 2020):<\/p>\n<p><em>\u201eFestgestellt wurde in einigen Experimenten, dass trotz geringen Belastungen durch Sendeanlagen nach mehreren Monaten sch\u00e4dliche Auswirkungen eintraten. Feldst\u00e4rken bereits 100-fach unterhalb der ICNIRP-Grenzwerte k\u00f6nnten schon Auswirkungen haben. Es k\u00f6nnte sein, dass sch\u00e4dliche Auswirkungen f\u00fcr Insekten bei Strahlungsintensit\u00e4ten auftreten, die f\u00fcr Menschen unbedenklich sind \u2013 insbesondere in den h\u00f6heren Frequenzb\u00e4ndern. Bis sich die Wahrheit herauskristallisiert hat, sollte die Entwicklung des Ausbaus genauestens beobachtet werden, und sofort mit toxikologischen Versuchen begonnen werden, um etwaige sch\u00e4dliche Auswirkungen schnell zu erkennen und zu quantifizieren, damit realistische sch\u00fctzende Richtlinien erlassen werden k\u00f6nnen. Vor dem Hintergrund des rapiden R\u00fcckgangs der Insekten und des weiteren Ausbaus hochfrequenter elektromagnetischer Feldquellen besteht nicht nur weiterer, dringender Forschungsbedarf, insbesondere auch f\u00fcr die Wechselwirkungen mit anderen sch\u00e4digenden Noxen wie Pestiziden. Bei der Planung des Mobilfunkausbaus m\u00fcssen jetzt schon Lebensr\u00e4ume der Insekten vor EMF-Belastung gesch\u00fctzt werden.\u201c<\/em><\/p>\n<p>In den ersten Wochen nach der Ver\u00f6ffentlichung wurde die Studie von sehr vielen Institutionen, Zeitungen und Radiosendern scharf kritisiert, was ihrem Ansehen und dem Umgang mit der gesamten Thematik geschadet hat. Diagnose:funk nahm die Kritik an und antwortet dezidiert auf die Vorw\u00fcrfe (diagnose:funk 2020), wobei zusammenfassend folgendes Vorgehen der Kritiker aufgedeckt wurde.<br \/>\n&#8211; Es werden Gegenstudien zitiert, die keine Effekte durch Mobilfunkstrahlung auf Insekten fanden. Diese Studien nutzten allerdings in den \u00fcberwiegenden F\u00e4llen unmodulierte Mobilfunkfrequenzen, die in ihrer biologischen Wirksamkeit deutlich weniger sch\u00e4dlich sind, oder es sind Studien, die nur so kurze Zeitr\u00e4ume betrachten, dass noch keine Sch\u00e4den messbar sind, oder diese Studien wurden von der Mobilfunkindustrie finanziert und unterliegen somit einem Interessenkonflikt, der das Ergebnis beeinflussen konnte.<br \/>\n&#8211; Studien wurden ganz eindeutig aus dem Zusammenhang zitiert, es werden also S\u00e4tze nur teilweise wiedergegeben, die dann f\u00fcr die Unbedenklichkeit der Strahlung sprechen. Diese beziehen sich jedoch eigentlich auf ganz bestimmte Situationen und Bedingungen und k\u00f6nnen nicht einfach verallgemeinert werden. Aussagen derselben Studien, die sch\u00e4dliche Einfl\u00fcsse belegen, werden einfach ignoriert.<br \/>\n&#8211; Es wird behauptet, dass die Anzahl der verf\u00fcgbaren Studien nicht ausreiche, um dar\u00fcber urteilen zu k\u00f6nnen, ob elektromagnetische Strahlung nun sch\u00e4dlich ist oder nicht. Jedoch sind diejenigen, die dies behaupten, genau diejenigen, die es jahrzehntelang unterlassen haben, den Hinweisen ihrer Kollegen zu folgen und selber Studien durchzuf\u00fchren. Die eigene verdeckte Unt\u00e4tigkeit und die Verweigerung f\u00fcr die Bereitstellung von Forschungsgeldern werden also als Argument genommen, das die Unsch\u00e4dlichkeit beweisen soll.<br \/>\n&#8211; Es werden oft die Methoden der Studien kritisiert und bei angeblicher fehlerhafter Methode die gesamten Ergebnisse in Frage gestellt. Bei genauer Betrachtung stellt sich jedoch heraus, dass die verwendeten Methoden seit Jahren bei anderen Fragestellungen vollst\u00e4ndig wissenschaftlich akzeptiert sind. Oft wird auch deutlich, dass die Kritiker eigentlich gar nicht in der Lage sind, die Methoden ihrer Kollegen zu bewerten, weil sie selbst nie diese Methoden verwendet oder sogar nie im Fachbereich der kritisierten Studie t\u00e4tig waren.<br \/>\n&#8211; Es wird gefordert, die gefundenen sch\u00e4dlichen Effekte bis in kleinste Detail physikalisch und biochemisch zu erkl\u00e4ren, das hei\u00dft, die Kausalit\u00e4t wird nicht anerkannt, solange die Wissenschaftler nicht sagen k\u00f6nnen, durch welche Prozesse auf molekularer Ebene die Symptome hervorgerufen werden. Diese Forderung der Erkl\u00e4rung der Kausalit\u00e4t ist einzigartig und wird lediglich bei der Sch\u00e4digung durch Mobilfunkstrahlung eingefordert, aber nicht zum Beispiel bei der Einteilung krebserregender Stoffe.<\/p>\n<p>Dies ist nur ein Beispiel, an dem deutlich wird, mit welchen Strategien, die Mobilfunkindustrie versucht, die \u00d6ffentlichkeit zu manipulieren und die Ergebnisse zu verharmlosen, um m\u00f6glichst lange mit ihrer Technologie Geld zu verdienen. Es dauerte fast 70 Jahre, nachdem das erste Mal nachgewiesen worden war, dass Tabakrauch Lungenkrebs erzeugt (Glantz et al. 1998), bis dies \u00f6ffentlich anerkannt und in Deutschland im Jahr 2007 das Nichtraucherschutzgesetz etabliert wurde. Heute gibt es viele Analysen dar\u00fcber, wie es der Tabakindustrie 70 Jahre lang gelungen ist, Politiker zu manipulieren, die \u00d6ffentlichkeit zu beschwichtigen und Forschungsergebnisse zu unterdr\u00fccken. Von Verharmlosung \u00fcber Unterdr\u00fcckung von Informationen und Forschungen, Ablenkung, Verheimlichung, Alibiforschung, das S\u00e4en von Zweifeln, Manipulation und Korruption bis hin zu Drohungen und lebensgef\u00e4hrlichen Anschl\u00e4gen auf Wissenschaftler haben sie sich aller Methoden bedient, die ihren Zwecken dienlich waren (Glantz et al. 1998; Helmert 2010). Glauben Sie wirklich, dass die Mobilfunkindustrie sich die Erkenntnisse der Tabakindustrie nicht auch zunutze macht? Sie tut es und wir sehen es, wenn wir aufmerksam genug sind. Wer allerdings keine Anstrengung macht, die Informationen zu \u00fcberpr\u00fcfen, die uns in den Medien geliefert werden, der wird schnell davon \u00fcberzeugt sein, dass Mobilfunkstrahlung keinerlei Gefahr f\u00fcr die Gesundheit darstellt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 id=\"11\">Zusammenfassung<\/h2>\n<p>Es gibt viele Mechanismen, wie elektromagnetische Strahlung Lebewesen sch\u00e4digen kann. Im Bereich der Tiere kann es sein, dass Sinnesorgane f\u00fcr Elektromagnetismus (wie sie Bienen, V\u00f6gel, Wale und Delphine besitzen) die technische Strahlung direkt wahrnehmen oder dadurch gest\u00f6rt werden, und die Tiere somit die Orientierung verlieren. Ein weiterer Grund kann sein, dass bestimmte K\u00f6rperteile beginnen, in Resonanz mitzuschwingen, und somit ihre Funktionen nicht mehr erf\u00fcllen k\u00f6nnen. Es kann zu extremer Hitzeentwicklung kommen, die zur Gerinnung von Eiwei\u00dfen und somit zu Sch\u00e4den bis hin zum Tode f\u00fchren kann. Eine weitere m\u00f6gliche Ursache ist, dass bestimmte Organe oder Funktionen, die \u00fcber das Nervensystem mithilfe von elektrischen Ladungen und Spannungen gesteuert werden, durch die technischen Frequenzen aktiviert oder deaktiviert werden, wie zum Beispiel die Blut-Hirn-Schranke oder die Kalzium-Kan\u00e4le der Zellen.<br \/>\nGerade die letztgenannten Kalzium-Kan\u00e4le sind ein Schl\u00fcssel, um zu verstehen, wie sch\u00e4dlich technische Strahlung ist. Unter Strahlungsstress k\u00f6nnen die Zellen diese Kan\u00e4le nicht mehr schlie\u00dfen und Kalzium-Ionen str\u00f6men (Yakymenko et al. 2016; Pall 2018) unkontrolliert in die Zellen ein. Das f\u00fchrt zu einer chemischen Kettenreaktion, bei der oxidativer Stress und freie Radikale, vor allem Peroxinitrit, entstehen. Dadurch kommt es zur Sch\u00e4digung von weiteren Zellen, Molek\u00fclen, Stoffwechselprozessen und sogar zu genetischen Sch\u00e4den, die auch Krebs verursachen k\u00f6nnen. Da die Zellen von allen Lebewesen, sowohl von Tieren, Insekten, Menschen und Pflanzen, \u00fcber Kalzium-Kan\u00e4le verf\u00fcgen, findet diese Sch\u00e4digung auch bei allen Lebewesen statt. Selbst wenn diese Effekte nur in geringem Ma\u00dfe auftreten w\u00fcrden, f\u00fchren sie doch immer zu k\u00f6rperlichem Stress, der auf Dauer krank macht, Reparaturmechanismen beeinflusst und wodurch die Abwehr von Krankheiten und anderen sch\u00e4dlichen Einfl\u00fcssen reduziert wird. Solange der K\u00f6rper w\u00e4hrend der Ruhephase die verursachten Sch\u00e4den wieder reparieren kann, l\u00e4sst sich mit der Strahlungsbelastung noch einigerma\u00dfen leben. Wenn die Strahlungsbelastung jedoch stetig, auch in den Ruhe- und Schlafphasen, vorhanden ist oder diese Phasen aus anderen Gr\u00fcnden nicht in ausreichendem Ma\u00dfe stattfinden k\u00f6nnen, kommt es irgendwann unweigerlich zu Symptomen und Krankheiten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-34472 alignleft\" src=\"https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/6Zusammenfassung-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/6Zusammenfassung-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/6Zusammenfassung-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/6Zusammenfassung-164x92.jpg 164w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/6Zusammenfassung-400x225.jpg 400w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/6Zusammenfassung-500x281.jpg 500w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/6Zusammenfassung.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Vor dem Hintergrund des Insektensterbens und des stark voranschreitenden Verlustes der Biodiversit\u00e4t (Cardinale et al. 2012) wird viel zu wenig Aufmerksamkeit auf den Einfluss von elektromagnetischen Feldern auf Tiere und Pflanzen in freier Wildbahn gelegt. Erst durch die Betrachtung der sch\u00e4dlichen Effekte der Strahlung in Kombination mit den Auswirkungen durch Pestizide, Gentechnik, Lebensraumverlust, Lichtverschmutzung, klimatische Ver\u00e4nderungen, Krankheiten und weiteren Faktoren, versteht man, warum so schnell so viele Tier- und Pflanzenarten auf diesem Planeten aussterben. Es reicht nicht aus, sich nur um einen der Faktoren zu k\u00fcmmern und die durch ihn ausgel\u00f6sten Belastungen zu verringern, es muss sich in allen Bereichen etwas ver\u00e4ndern, vor allem im Bereich der Strahlungsbelastung. 5G wird das Problem zus\u00e4tzlich verst\u00e4rken und muss deshalb sofort gestoppt werden.<\/p>\n<p>Teilen Sie diesen Artikel und Ihr Wissen mit Ihren Mitmenschen und unterst\u00fctzen Sie <strong>The World Foundation for Natural Science<\/strong> bei ihren Bem\u00fchungen f\u00fcr eine Reduzierung der Mobilfunkstrahlung und deren Ersatz durch unsch\u00e4dliche Technologien, damit auch in der Tier- und Pflanzenwelt wieder ein nat\u00fcrliches und gesundes Leben m\u00f6glich ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Quellen:<\/strong><\/p>\n<p>Andreas Varga, Hygiene-Institut Uni Heidelberg, Leben im Spannungsfeld, in: Funkschau 22\/89, S.82-84, Nachweis von Mi\u00dfbildungen an H\u00fchner-Embryonen als Folge elektromagnetischer Strahlung<\/p>\n<p>Balmori, A. (2005): Possible Effects of Electromagnetic Fields from Phone Masts on a Population of White Stork (Ciconia ciconia). Electromagnetic Biology and Medicine 2005; 24:109-119.<\/p>\n<p>Balmori, A., and \u00d6rjan Hallberg (2007). &#8222;The urban decline of the house sparrow (Passer domesticus): a possible link with electromagnetic radiation.&#8220; Electromagnetic biology and medicine 26.2 (2007): 141-151.<\/p>\n<p>Balmori A. (2010) Mobile Phone Mast Effects on Common Frog (Rana temporaria) Tadpoles: The City Turned into a Laboratory, Electromagnetic Biology and Medicine, 29:1-12, 31-35, DOI: 10.3109\/15368371003685363<\/p>\n<p>Breunig, Helmut (2017): Baumsch\u00e4den durch Mobilfunkstrahlung &#8211; Ein Beobachtungsleitfaden, Fotos und Messwerte von Cornelia Waldmann-Selsam, weitere Fotos von Alfonso Balmori, Helmut Breunig, \u00d6rjan Hallberg, Volker Schorpp, Monika Schuberth-Brehm, M\u00e4rz 2017<\/p>\n<p>Buchner K, Eger H, Hopper J (2014) Reduzierte Fruchtbarkeit und vermehrte Missbildungen unter Mobilfunkstrahlung. Dokumentation aus einem landwirtschaftlichen Nutzbetrieb. 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