{"id":34338,"date":"2021-01-11T18:12:13","date_gmt":"2021-01-11T17:12:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.naturalscience.org\/?p=34338"},"modified":"2021-06-12T20:28:47","modified_gmt":"2021-06-12T18:28:47","slug":"kuechenkraeuter-und-gewuerze-sind-superarzneien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.naturalscience.org\/de\/news\/2021\/01\/kuechenkraeuter-und-gewuerze-sind-superarzneien\/","title":{"rendered":"K\u00fcchenkr\u00e4uter und -gew\u00fcrze sind Superarzneien"},"content":{"rendered":"<p>Verwenden Sie Gew\u00fcrze und K\u00fcchenkr\u00e4uter, um den Geschmack der Speisen zu verbessern oder um sich etwas Gutes zu tun? Haben Sie gewusst, dass Ihr Gew\u00fcrzregal eine hervorragende Hausapotheke sein kann? Nutzen Sie die Arzneikraft der K\u00fcchenkr\u00e4uter und Gew\u00fcrze, wie es unsere Vorfahren ganz selbstverst\u00e4ndlich getan haben.<\/p>\n<p><strong>ANIS &#8211; Pimpinella anisum<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-34347 alignleft\" src=\"https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_43764356-300x200.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_43764356-300x200.jpeg 300w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_43764356-1024x683.jpeg 1024w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_43764356-768x512.jpeg 768w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_43764356-1536x1024.jpeg 1536w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_43764356-2048x1365.jpeg 2048w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_43764356-164x109.jpeg 164w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_43764356-400x267.jpeg 400w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_43764356-500x333.jpeg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Anis ist eines der \u00e4ltesten bekannten Gew\u00fcrzkr\u00e4uter, er wurde bereits 1500 vor Christus auf einem Papyrus erw\u00e4hnt. Anis geh\u00f6rt in die Familie der Doldenbl\u00fcter, seine Fr\u00fcchte (Samenk\u00f6rner) werden im Herbst geerntet.<\/p>\n<p>Anis enth\u00e4lt 6% \u00e4therisches \u00d6l, Anethol, Eiwei\u00df, Fett und Cumarine. Die gekauten K\u00f6rner wirken durch ihren \u00d6lgehalt schleiml\u00f6send bei Erkrankungen der Atemwege und sind gleichzeitig nat\u00fcrliche Bakterienkiller. Anis st\u00e4rkt den Magen und f\u00f6rdert die gesamte Verdauung. Ein Tee mit den gequetschten Fr\u00fcchten ist bei Bl\u00e4hungen im Magen-Darmbereich wirksam und kann schon bei Kleinkindern angewendet werden. Der klassische Tee f\u00fcr Babys, die unter Bl\u00e4hungen leiden, besteht zu gleichen Teilen aus Anis, Fenchel und K\u00fcmmel. Bei stillenden M\u00fcttern wirkt Anis milchbildend.<\/p>\n<p>In der Hom\u00f6opathie wird Anisum D1 bis D4 ebenfalls bei Bl\u00e4hungen sowie bei Durchfall angewendet (jeweils 10 Tropfen bis zu 5 mal t\u00e4glich).<\/p>\n<p>In der K\u00fcche wird Anis gerne f\u00fcr Backwaren verwendet, er schmeckt auch als Gew\u00fcrz zu Suppen, So\u00dfen und jungen Karotten.<\/p>\n<p><strong>Anislik\u00f6r:<\/strong><br \/>\n40 g frischer, zersto\u00dfener Anissamen wird mit 1 g Zimtstange, 1\/2 kg Zucker und 1 L Bio-Kornbrand vermengt und in eine Flasche gef\u00fcllt. Ca. 6 Wochen lang ziehen lassen, abfiltern, k\u00fchl und trocken lagern. Ein Gl\u00e4schen nach dem Essen beseitigt V\u00f6llegef\u00fchl und Magendr\u00fccken.<\/p>\n<p><strong>Anisb\u00f6gen:<\/strong><br \/>\n4 Eier schaumig schlagen und nach und nach 150g Zucker und 1 P\u00e4ckchen Vanillezucker hinzugeben. Danach so lange schlagen, bis eine cremeartige Masse entstanden ist. 120g Mehl \u00fcber die Masse sieben und vorsichtig darunterziehen. Mit 2 Kaffeel\u00f6ffeln kleine H\u00e4ufchen auf ein befettetes Backblech setzen (gro\u00dfe Abst\u00e4nde) und nach Geschmack mit Anis bestreuen. Das Backblech in die Mitte des Rohres schieben und bei guter Mittelhitze (ca. 180\u00b0) 8-10 Minuten backen. Die gebackenen Scheiben noch hei\u00df \u00fcber einen Kochl\u00f6ffel biegen und ausk\u00fchlen lassen. Anisb\u00f6gen sind eine ideale Nachspeise nach schwerem Essen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>STERNANIS &#8211; Illicium verum<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-34346 alignright\" src=\"https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_279762060-300x225.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_279762060-300x225.jpeg 300w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_279762060-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_279762060-768x576.jpeg 768w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_279762060-1536x1152.jpeg 1536w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_279762060-2048x1536.jpeg 2048w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_279762060-164x123.jpeg 164w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_279762060-400x300.jpeg 400w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_279762060-500x375.jpeg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Der Sternanis-Baum ist ein immergr\u00fcner Magnolienbaum, der vorwiegend in China und Vietnam heimisch ist. Die reifen Fr\u00fcchte werden als Gew\u00fcrz und Heilpflanze verwendet. Bereits vor 5&#8217;000 Jahren wussten die Chinesen um die heilkr\u00e4ftige Wirkung von Sternanis. Sie verwendeten ihn bei Verdauungs- und Atemwegsbeschwerden.<br \/>\nWir kennen die wohlriechenden Fr\u00fcchte vor allem als Gew\u00fcrz f\u00fcr Weihnachtsgeb\u00e4ck, Gl\u00fchwein und winterliche Tees. In der asiatischen K\u00fcche findet sich Sternanis auch im F\u00fcnf-Gew\u00fcrze-Pulver. Diese schmackhafte Gew\u00fcrzmischung enth\u00e4lt au\u00dferdem Fenchel, Gew\u00fcrznelke, Cassiazimt und Szechuanpfeffer .<\/p>\n<p>Die wichtigsten Inhaltsstoffe sind \u00e4therischen \u00d6le, Saponine und Shikimis\u00e4ure. Letztere besitzt antivirale Wirkung, indem sie die Infektionskette unterbricht. Shikimis\u00e4ure hindert die Viren daran, sich von ihrer Wirtszelle zu l\u00f6sen, dadurch k\u00f6nnen sich die Viren nicht mehr weiter im K\u00f6rper verbreiten. Die Shikimis\u00e4ure ist sozusagen ein Neuraminidase-Hemmer, weshalb der Sternanis als besonders wertvolles Grippemittel gilt. Sternanis kann vorbeugend einen Ausbruch der Erkrankung verhindern und bei bereits bestehender Erkrankung ein weiteres Ausbreiten eind\u00e4mmen. Durch seine antibakterielle Wirkung beugt Sternanis zus\u00e4tzlich den m\u00f6glichen bakteriellen Folgeinfektionen eines grippalen Infekts vor (z. B. Lungenentz\u00fcndung).<\/p>\n<p>Nebst seiner antibakteriellen und antiviralen Wirkung ist Sternanis schleim- und krampfl\u00f6send, schmerz- und reizlindernd wie auch entspannend. Er ist hilfreich bei Kopf-, Zahn-, Hals-, Ohren- und Gliederschmerzen sowie bei Schnupfen und Husten. Fieberblasen, Angina und Bronchitis geh\u00f6ren zu den Einsatzgebieten dieses Gew\u00fcrzes. Auch bei Asthma kann Sternanis die Lungenfunktion verbessern.<br \/>\nIn Teemischungen wird er gegen Katarrhe der Atemwege, bei Verdauungsbeschwerden mit V\u00f6llegef\u00fchl, Bl\u00e4hungen, leichten Kr\u00e4mpfen und Koliken verabreicht. Da er die Glutathionmenge im K\u00f6rper erh\u00f6ht, wirkt Sternanis zudem antioxidativ. Das \u00e4therische \u00d6l des Sternanis gibt das Gef\u00fchl von Geborgenheit und Trost.<\/p>\n<p>Um Magenprobleme zu vermeiden sollte Sternanis nicht auf n\u00fcchternen Magen eingenommen werden. Nicht anwenden bei hormonabh\u00e4ngigen Erkrankungen und w\u00e4hrend der Schwangerschaft. In der Stillzeit ist Sternanis hingegen hilfreich, denn er f\u00f6rdert die Milchbildung.<br \/>\nVor der synthetischen Herstellung wurde aus den Inhaltsstoffen des Sternanis \u00fcbrigens der Wirkstoff des Grippemittels Tamiflu hergestellt.<\/p>\n<p><strong>W\u00fcrzmischung f\u00fcr dunkles Fleisch:<\/strong><br \/>\n1 Zimtstange, 2 EL Wacholderbeeren, 10 g getrocknete Steinpilze, 3 EL getrocknete Orangenschalen, 3 EL roter Pfeffer, 2 Sternanis, 2 TL Pimentk\u00f6rner, 2 TL Nelken, 2 TL Korianderk\u00f6rner, 2 TL wei\u00dfe Pfefferk\u00f6rner<br \/>\nZum Marinieren die Gew\u00fcrze im M\u00f6rser zersto\u00dfen und mit 250 ml Rotwein mischen.<\/p>\n<p><strong>Gl\u00fchweingew\u00fcrz:<\/strong><br \/>\n2 EL Nelken, 3 Sternanis, 3 EL getrocknete Bio-Orangenschalen und 50 g braunen (Kandis-)Zucker in eine Sch\u00fcssel geben. 3 Stangen Zimt einmal durchbrechen, diese zu den anderen Gew\u00fcrzen geben und alles mischen. Die Gew\u00fcrzmenge reicht f\u00fcr 1 Flasche Rotwein oder f\u00fcr 750 ml Fr\u00fcchtetee.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>BEIFU\u00df &#8211; Artemisia vulgaris<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-34345 alignleft\" src=\"https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_43526506-200x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_43526506-200x300.jpeg 200w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_43526506-683x1024.jpeg 683w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_43526506-768x1152.jpeg 768w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_43526506-1024x1536.jpeg 1024w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_43526506-1365x2048.jpeg 1365w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_43526506-109x164.jpeg 109w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_43526506-267x400.jpeg 267w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_43526506-333x500.jpeg 333w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_43526506-scaled.jpeg 1707w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/p>\n<p>Der Beifu\u00df w\u00e4chst wild auf n\u00e4hrstoffreichen, frischen und feuchten B\u00f6den in ganz Europa und in vielen anderen Teilen der Erde, aber auch auf Wegen, im Auengeb\u00fcsch und als Ufervegetation.<\/p>\n<p>Verwendet werden in der K\u00fcche die jungen Triebe und Bl\u00e4tter. Von April bis Mai sind diese noch mildaromatisch und wenig bitter, doch kann man Beifu\u00dfbl\u00e4tter, solange sie saftig sind, die ganze Vegetationsperiode \u00fcber trocknen und zerkleinert als Gew\u00fcrz nutzen. Beifu\u00df eignet sich als Zutat f\u00fcr Salate, grobgehackt zu Omelett und Eierspeisen sowie zu Quiche. Die zerriebenen, frischen Bl\u00e4tter der Pflanze machen fette Braten w\u00fcrziger und leichter verdaulich.<\/p>\n<p>Beifu\u00df enth\u00e4lt Gerbstoffe, Bitterstoffe, \u00e4therisches \u00d6l, Inulin, Vitamin A, B und C, Thujon; er wirkt appetitanregend und verdauungsf\u00f6rdernd. Als Tee hat er bei Nervosit\u00e4t und Schlafst\u00f6rungen eine entspannende Wirkung auf das Nervensystem. Beifu\u00dftee regt durch seine keim- und pilzhemmenden Inhaltsstoffe die Sekretion der gro\u00dfen Dr\u00fcsen sanft an, davon profitieren Magen, Leber, Galle und Darm.<\/p>\n<p><strong>Kr\u00e4utersalz f\u00fcr fette Speisen:<\/strong><br \/>\n3 Teile Steinsalz, 2 Teile getrockneten Bio-Thymian, 1 Teil getrockneten Bio-Rosmarin und 1 Teil getrockneten Beifu\u00df. Die Zutaten in einem Gef\u00e4\u00df mischen und verreiben. Trocken und dunkel lagern.<\/p>\n<p><strong>Beifu\u00dfwein:<\/strong><br \/>\n20 g Beifu\u00dfbl\u00e4tter werden mit 1 Prise Rosmarin und 1 Prise Pfefferminze vermischt und mit 0,75 l s\u00fc\u00dfem Wei\u00dfwein \u00fcbergossen. 10 Tage in einem verschlossene Glasgef\u00e4\u00df ziehen lassen, abseihen und in eine Flasche abf\u00fcllen. 1 Lik\u00f6rglas vor der Mahlzeit hilft bei Verdauungsst\u00f6rungen. Beifu\u00dfwein ist auch menstruationsf\u00f6rdernd.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>BASILIKUM &#8211; Ocimum basilicum<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-34344 alignright\" src=\"https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_322870553-300x200.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_322870553-300x200.jpeg 300w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_322870553-1024x683.jpeg 1024w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_322870553-768x512.jpeg 768w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_322870553-1536x1024.jpeg 1536w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_322870553-2048x1365.jpeg 2048w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_322870553-164x109.jpeg 164w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_322870553-400x267.jpeg 400w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_322870553-500x333.jpeg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Basilikum geh\u00f6rt in die Familie der Lippenbl\u00fctler und wird im Volksmund K\u00f6nigskraut, K\u00f6nigsbalsam, Basilienkraut und Pfefferkraut genannt. Die ganze Pflanze duftet intensiv feurig w\u00fcrzig. Vermutet wird als Heimat des Basilikums das tropische Vorderindien, sogar in den Grabkammern der Pyramiden entdeckte man Basilienkr\u00e4nze. Auch die antiken Griechen sch\u00e4tzten das w\u00fcrzige und heilsame Kraut. Etwa im 12. Jahrhundert gelangte das Basilikum nach Mitteleuropa.<\/p>\n<p>Auch im Winter sollte die frische Pflanze im Blumentopf am Fensterbrett stehen. Basilikum sollte nur frisch verwendet werden, getrocknetes Basilikum verliert stark an W\u00fcrze. Feinschmecker zerrupfen oder zerdr\u00fccken die Bl\u00e4ttchen (statt sie zu schneiden) und kochen sie nie mit.<br \/>\nVerwendet wird das ganze Kraut. Es passt zu Tomaten &amp; Mozzarella, Kr\u00e4uterso\u00dfen, Suppen, Salaten, Kr\u00e4uterbutter, Eierspeisen, Fleisch, Schalentieren, Paprika, Auberginen und K\u00e4sespeisen.<br \/>\nBasilikumtee wirkt als Fieber- und Schwitztee, bei Magen- und Verdauungsst\u00f6rungen, Verstopfung, Bl\u00e4hungen und Schlaflosigkeit.<\/p>\n<p><strong>Pesto alla Genovese:<\/strong><br \/>\nZubereitung im M\u00f6rser: 250 g Basilikumbl\u00e4tter, 3 TL Pinienkerne, 1 TL Steinsalz, 3 geh\u00e4ufte TL frisch geriebenen Parmesan in den M\u00f6rser geben, 1\/4 l natives Bio-Oliven\u00f6l langsam in den M\u00f6rser einr\u00fchren und alles miteinander verreiben. Mit frisch gemahlenem Pfeffer und einer Prise frisch geriebener Muskatnuss w\u00fcrzen. In ein Schraubglas f\u00fcllen. H\u00e4lt sich im K\u00fchlschrank einige Wochen, immer darauf achten, dass das Pesto mit \u00d6l bedeckt ist. Basilikumso\u00dfe zu Nudeln, Suppen und Gem\u00fcsegerichten:<br \/>\nVon 2 gro\u00dfen Bund Basilikum die Bl\u00e4tter abstreifen. Ca. 150 ml kaltgepresstes Bio-Oliven\u00f6l und 2 gro\u00dfe, gesch\u00e4lte, in Scheiben geschnittene Bio-Knoblauchzehen mixen; die Basilikumbl\u00e4tter kurz mitmixen . Reste halten sich in einem Schraubglas im K\u00fchlschrank etwa 2 Wochen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>BOHNENKRAUT &#8211; Satureja hortensis (einj\u00e4hrig)\/Satureja montana (mehrj\u00e4hrig)<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-34343 alignleft\" src=\"https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_52316317-300x200.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_52316317-300x200.jpeg 300w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_52316317-1024x683.jpeg 1024w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_52316317-768x512.jpeg 768w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_52316317-1536x1024.jpeg 1536w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_52316317-2048x1365.jpeg 2048w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_52316317-164x109.jpeg 164w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_52316317-400x267.jpeg 400w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_52316317-500x333.jpeg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Das Bohnenkraut geh\u00f6rt zur Familie der Lippenbl\u00fctler und stammt aus den<br \/>\nMittelmeerl\u00e4ndern. Es w\u00e4chst auf jedem guten Gartenboden, das ganze bl\u00fchende Kraut kann von Juli bis September gesammelt werden.<br \/>\nDas einj\u00e4hrige Bohnenkraut wird im Volksmund auf Pfeffer-, Wurst-, Wein- und K\u00e4sekraut genannt; das ganze Kraut riecht stark w\u00fcrzig, es schmeckt etwas pfeffrig und ein wenig bei\u00dfend. Das mehrj\u00e4hrige Bergbohnenkraut wird als Winterbohnenkraut oder Winterbergminze bezeichnet, es schmeckt ebenfalls w\u00fcrzig und ein wenig bei\u00dfend. Beide Arten haben dieselben Inhaltsstoffe: \u00e4therisches \u00d6l, Gerbstoffe, Schleim, Carvacol, Thymol und Cymol. Bohnenkraut st\u00e4rkt Magen, Herz und die Verdauung, es wirkt bl\u00e4hungstreibend, gem\u00fctsaufheiternd und entz\u00fcndungswidrig.<br \/>\nBohnenkraut eignet sich auch zum R\u00e4uchern: Ganze Zweige in einer R\u00e4ucherschale verbrennen zum Desinfizieren von R\u00e4umen und f\u00fcr aromatischen guten Duft. Bohnenkraut wird verwendet in Bohnengem\u00fcse, Bohnensalat, Linsen- und Erbsengerichten, als W\u00fcrzkraut f\u00fcr Suppen, Eintopfgerichte, Kartoffelgerichte, Fleisch, Fisch, Kr\u00e4uteromeletts und So\u00dfen.<br \/>\nDer Tee aus den getrockneten oder frischen Bl\u00e4ttern hilft bei Magenkr\u00e4mpfen, Mund- und Halserkrankungen und bei Erk\u00e4ltungssymptomen.<\/p>\n<p><strong>Bohnenkrauttonikum: (Aufbaumittel nach schw\u00e4chendem Fieber)<\/strong><br \/>\n1 Handvoll frisches Bohnenkraut in eine Glasflasche f\u00fcllen, mit 0,75 l gutem Bio-Rotwein bedecken, an einem k\u00fchlen Ort 10 Tage verschlossen stehen lassen und dann abfiltern. Gl\u00e4schenweise genie\u00dfen.<\/p>\n<p><strong>Bohnenkrautsalz:<\/strong><br \/>\n1\/2 kg Steinsalz mit 1\/8 l getrocknetem, zerriebenem Bohnenkraut mischen und fein mahlen, in Schraubgl\u00e4ser f\u00fcllen und dunkel lagern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-34342 alignright\" src=\"https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_49537452-300x218.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"218\" srcset=\"https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_49537452-300x218.jpeg 300w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_49537452-1024x745.jpeg 1024w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_49537452-768x559.jpeg 768w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_49537452-1536x1117.jpeg 1536w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_49537452-2048x1489.jpeg 2048w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_49537452-164x119.jpeg 164w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_49537452-400x291.jpeg 400w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_49537452-500x364.jpeg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>BORRETSCH &#8211; Borago officinalis<\/strong><br \/>\nBorretsch geh\u00f6rt zu den Rauhblattgew\u00e4chsen und wird im Volksmund Gurkenkraut, K\u00f6nigskraut, Bienenfutter, Herzfreund und Wohlgemut genannt. Der keltische Wortstamm \u201eborrach\u201c (= Mut) sagt viel \u00fcber die Pflanze aus.<br \/>\nZur Zeit von Hildegard von Bingen wurde Borretsch bereits als Gartenpflanze in den Klosterg\u00e4rten gezogen. Es gibt aber auch ausgewilderte Pflanzen auf \u00d6dland.<br \/>\nVom Borretsch wird das ganze bl\u00fchende Kraut (Bl\u00fctezeit: Juni-August) verwendet. Borretsch schmeckt frisch und etwas s\u00e4uerlich, den Bl\u00e4ttern entstr\u00f6mt ein intensiver Gurkengeruch. In der K\u00fcche werden frische und m\u00f6glichst junge Bl\u00e4tter f\u00fcr Salate, So\u00dfen und Fischgerichte, Eierspeisen, Spinat und Mangoldgem\u00fcse, Quarkaufstriche und zum Einlegen von Gurken verwendet. Volksheilkundlich wird der Tee aus Bl\u00fcten und Bl\u00e4ttern frisch oder getrocknet zur Anregung des Nervensystems, zur St\u00e4rkung von Verstand und Gehirn und als gem\u00fctserhellend erw\u00e4hnt.<br \/>\nBorretsch enth\u00e4lt Schleim- und Gerbstoffe, Saponine, wenig \u00e4therisches \u00d6l, Kiesels\u00e4ure, Asparagin, Harze, Vitamin C und Pyrrolizidinalkaloide. Er wirkt herzst\u00e4rkend, reizmildernd, schleiml\u00f6send, blutreinigend, belebend, nervenst\u00e4rkend und fiebersenkend.<\/p>\n<p><strong>Tzatziki mit Borretsch:<\/strong><br \/>\nPasst hervorragend zu gebratenem oder gegrilltem Fleisch oder Fisch, aber auch zu Getreide- oder Gem\u00fcsefrikadellen. Zutaten nur vermischen:<br \/>\n400 g griechisches Joghurt, 1 Bio-Salatgurke fein geraspelt, ca. 10 junge Bl\u00e4tter Borretsch fein schneiden, Saft von&nbsp;\u00bd Bio Zitrone, 1 EL Bio-Oliven\u00f6l, 1 gepresste Knoblauchzehe, Salz, Pfeffer, Borretschbl\u00fcten zum Bestreuen.<\/p>\n<p><strong>Kalte Gurken-Joghurtsuppe mit Borretsch:<\/strong><br \/>\n1 Bio-Salatgurke mit der Schale w\u00fcrfeln, mit&nbsp;\u00bd &#8211;&nbsp;\u00be Liter Joghurt, 1 Knoblauchzehe und 2 jungen Bl\u00e4ttern Borretsch im Mixer p\u00fcrieren, mit Pfeffer abschmecken und kalt stellen. Die Suppe mit gehackten Waln\u00fcssen garnieren und kalt servieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>DILL &#8211; Anethum graveolens<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-34341 alignleft\" src=\"https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_246447358-300x200.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_246447358-300x200.jpeg 300w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_246447358-1024x682.jpeg 1024w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_246447358-768x511.jpeg 768w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_246447358-1536x1022.jpeg 1536w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_246447358-2048x1363.jpeg 2048w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_246447358-164x109.jpeg 164w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_246447358-400x266.jpeg 400w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_246447358-500x333.jpeg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Das aus Asien importierte und jetzt in Europa heimische Doldengew\u00e4chs ist eine klassische Gartenpflanze, verwildert findet man Dill in Feldern, an Wegr\u00e4ndern und im \u00d6dland. Der Name Dill stammt aus dem norwegischen \u201edilla\u201d, das hei\u00dft \u201eeinschl\u00e4fern\u201c.<br \/>\nDill geh\u00f6rt wie K\u00fcmmel, Fenchel und Anis zu den sogenannten \u201eKarminativa\u201d, das sind Pflanzen, welche die Muskulatur des Magen-Darmtraktes entkrampfen und gegen Bakterien wirken. Dillkraut und Bl\u00fcten haben eine entz\u00fcndungshemmende Wirkung.<br \/>\nDill in Form von W\u00fcrze oder Tee beseitigt Bl\u00e4hungen, regt den Appetit an, wirkt harntreibend, aber auch beruhigend und gegen Schlaflosigkeit. Dillsamen k\u00f6nnen zu einem schlaff\u00f6rdernden Fu\u00dfbad verarbeitet oder nach demselben Rezept als Tee genossen werden: 1 TL Samen mit 1 Tasse kochendem Wasser aufgie\u00dfen, 10 Min. ziehen lassen, abseihen und genie\u00dfen.<br \/>\nDill schmeckt w\u00fcrzig, er passt zu Gurken, Zucchini, Tomaten, Frischk\u00e4se und in Eierspeisen.<\/p>\n<p><strong>Kalte Dillso\u00dfe f\u00fcr Salate:<\/strong><br \/>\n5 EL frischgehackten Dill oder 2-3 EL getrockneten Dill mit 3 EL Bio-Sauerrahm, 1 EL Bio-Apfelessig, 1 kleine Zwiebel fein geschnitten, 1 TL mittelscharfen Bio-Senf etwas Salz und Pfeffer. Besonders schmackhaft f\u00fcr Gurken- und Zucchinisalate.<\/p>\n<p><strong>Warme Dillso\u00dfe:<\/strong><br \/>\n100 g Bio-Mehl in 50-100 g Bio-Butter goldgelb anr\u00f6sten, mit 1 1\/2 Liter Br\u00fche (Gem\u00fcse oder Fleisch oder Knochen ) aufgie\u00dfen, 20 Minuten einkochen lassen. 4 EL frisch gehackten Dill oder 4 EL getrockneten Dill beigeben, einmal aufkochen lassen, mit saurem Rahm abschmecken. Passt zu Fleisch- und Gem\u00fcsefrikadellen und zu gekochtem Rindfleisch.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>ESTRAGON \u2013 Artemisia dracunculus<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-34340 alignright\" src=\"https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_50384114-199x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"199\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_50384114-199x300.jpeg 199w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_50384114-678x1024.jpeg 678w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_50384114-768x1159.jpeg 768w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_50384114-1018x1536.jpeg 1018w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_50384114-1357x2048.jpeg 1357w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_50384114-109x164.jpeg 109w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_50384114-265x400.jpeg 265w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_50384114-331x500.jpeg 331w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_50384114-scaled.jpeg 1696w\" sizes=\"auto, (max-width: 199px) 100vw, 199px\" \/><\/p>\n<p>Der Estragon ist ein mehrj\u00e4hriger Korbbl\u00fctler, der vorwiegend als Kulturpflanze oder Gartenpflanze bekannt ist. Er stammt urspr\u00fcnglich aus Asien und ist durch die Kreuzritter nach Europa gekommen. Den Namen Estragon leitet man ab von \u201edraco\u201c (= Drache, Schlange), darum wird die Pflanze im Volksmund Drachenkraut, Dragonkraut oder Schlangenkraut genannt.<\/p>\n<p>Verwendet wird das obere Drittel der Pflanze ohne St\u00e4ngel. Estragonbl\u00e4tter sollten immer frisch verwendet werden, getrocknet besitzen die Bl\u00e4tter wenig Kraft. Um Estragon zu konservieren legt man ihn in Essig, \u00d6l oder Alkohol ein, er l\u00e4sst sich auch portionsweise (in Eisw\u00fcrfelbeh\u00e4lter) tiefgefrieren.<\/p>\n<p>Estragon enth\u00e4lt \u00e4therisches \u00d6l, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Flavonoide, Pflanzens\u00e4uren, Estragol, Anethol, Limonene, Kalium. Estragonbl\u00e4tter sind auch reich an Jod, Mineralsalzen, Vitamin A und C. Die Pflanze wirkt verdauungsf\u00f6rdernd, appetitanregend und harntreibend.<\/p>\n<p><strong>Estragonessig:<\/strong><br \/>\nIn 1 Liter Bio-Apfelessig 3 Estragonzweige geben, gut verschlossen an einen warmen Ort stellen, nach 2-3 Wochen abseihen, k\u00fchl und dunkel aufbewahren. Ein schmackhafter Essig f\u00fcr Salate.<\/p>\n<p><strong>Estragonchampions:<\/strong><br \/>\n750 g wei\u00dfe oder braune Bio-Champignons putzen. 750 ml Wasser in einem gro\u00dfen Topf aufkochen lassen, 2 EL Steinsalz und die Pilze dazugeben und zugedeckt bei kleiner Hitze ca. 5 Minuten kochen lassen. Die Pilze in ein Sieb abgie\u00dfen und abtropfen lassen. 750 ml Wasser mit 150 ml Estragonessig (Rezept siehe oben) aufkochen lassen. 150 g kleine Schalotten und 4 Knoblauchzehen sch\u00e4len, den Knoblauch halbieren. Beides mit den Pilzen zum Essigwasser geben und ca. 5 Minuten nicht zugedeckt kochen lassen.<br \/>\nPilze, Schalotten und Knoblauch mit einer Schaumkelle aus dem Sud in ein Sieb geben. Den Sud ca. 5 Minuten weiterk\u00f6cheln lassen. 2 St\u00e4ngel Estragon mit den Champignons, Schalotten und Knoblauch in ein gro\u00dfes Glas mit B\u00fcgelverschluss (1 Liter) schichten, 400 ml des hei\u00dfen Sudes durch ein Sieb \u00fcber die Pilze gie\u00dfen und 150 &#8211; 200 ml Bio-Oliven\u00f6l dar\u00fcbergeben. Das Glas sofort verschlie\u00dfen und die Pilze ca. 2 Wochen marinieren lassen. Unge\u00f6ffnet mindestens 3 Monate lang haltbar.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>FENCHEL &#8211; Foeniculum vulgare<\/strong><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-34339 alignleft\" src=\"https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_67470643-300x203.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"203\" srcset=\"https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_67470643-300x203.jpeg 300w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_67470643-1024x692.jpeg 1024w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_67470643-768x519.jpeg 768w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_67470643-1536x1038.jpeg 1536w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_67470643-2048x1384.jpeg 2048w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_67470643-164x111.jpeg 164w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_67470643-400x270.jpeg 400w, https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_67470643-500x338.jpeg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Der zweij\u00e4hrige Doldenbl\u00fctler war urspr\u00fcnglich im Mittelmeerraum und in Vorderasien zuhause, heute wird er in ganz Europa, Asien, in Teilen S\u00fcdamerikas und Afrikas angebaut. Der bl\u00fctenreiche und nektarreiche Fenchel ist eine beliebte Bienenweide.<br \/>\nSchon in den alten Hochkulturen von China, \u00c4gypten und Arabien war Fenchel eine \u00e4u\u00dferst gesch\u00e4tzte Pflanze. Dioskurides (Milit\u00e4rarzt im 1. Jh. n. Chr.) empfahl ihn Frauen zur Milchbildung, gegen \u00dcbelkeit und zur St\u00e4rkung der Sehkraft. Die R\u00f6mer sch\u00e4tzten Fenchel als Gew\u00fcrzkraut und Salatpflanze. Sp\u00e4ter waren es die M\u00f6nche, die den Fenchel als Gew\u00fcrz- und Heilkraut anpflanzten.<br \/>\nIn der Hom\u00f6opathie wird Foeniculum D1 bis D2 zur Milchbildung bei stillenden Frauen, bei Bl\u00e4hungen, zur Augenst\u00e4rkung, bei Husten und Asthma angewendet (mehrmals t\u00e4glich bis zu 10 Tropfen).<\/p>\n<p><strong>Inhalieren mit Fencheldampf:<\/strong><br \/>\n3 EL Fenchelsamen werden mit 1 Liter Wasser aufgekocht, den Topf vom Herd nehmen, den Fencheldampf ca. 10 Minuten einatmen. Dabei beugt man sich \u00fcber den Topf und bedeckt den Kopf mit einem Handtuch, damit der Dampf konzentriert den Gesichtsbereich trifft. Tief ein- und ausatmen, nach dem Inhalieren 1 Std. Bettruhe. Diese Inhalation ist hilfreich bei Husten, Erkrankungen der Atemwege und Lungenbeschwerden.<\/p>\n<p>Innerlich wird Fenchel angewendet bei Bl\u00e4hungen mit krampfartigen Beschwerden im Magen-Darm-Bereich, V\u00f6llegef\u00fchl oder Appetitlosigkeit (Mischung mit K\u00fcmmel empfehlenswert), Verdauungsst\u00f6rungen bei S\u00e4uglingen mit Durchfall, als schleiml\u00f6sendes Mittel bei Erk\u00e4ltungskrankheiten (Mischung mit Anis empfehlenswert), F\u00f6rderung der Milchbildung bei Stillenden und zur Beruhigung.<\/p>\n<p><strong>Fenchel\u00f6l:<\/strong> (\u00e4u\u00dferlich zum Einmassieren oder zum Aromatisieren von Speisen)<br \/>\n3 EL Fenchelsamen m\u00f6rsern und in 100 ml kaltgepresstem Bio-Sonnenblumen\u00f6l 3 Wochen am Fensterbrett stehen lassen, jeden Tag ein bisschen sch\u00fctteln. Danach abseihen, k\u00fchl und dunkel lagern. Bei Bedarf 1-2 EL Fenchel\u00f6l im Wasserbad erw\u00e4rmen, auf die Handfl\u00e4chen geben und damit behutsam das Babyb\u00e4uchlein massieren oder bei Husten mit z\u00e4hem Schleim auf Brust und R\u00fccken einmassieren. Dieses Fenchel\u00f6l aromatisiert auch Speisen fein.<\/p>\n<p><strong>Fenchel-Anis-Milch:<\/strong><br \/>\nJe 1 TL frisch gem\u00f6rserte Fenchel- und Anissamen in eine Tasse hei\u00dfe Milch einr\u00fchren, 5-10 Minuten stehen lassen, abgie\u00dfen und mit Honig s\u00fc\u00dfen. Geeignet bei Husten und Schlaflosigkeit.<\/p>\n<div class=\"mceTemp\">&nbsp;<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Verwenden Sie Gew\u00fcrze und K\u00fcchenkr\u00e4uter, um den Geschmack der Speisen zu verbessern oder um sich etwas Gutes zu tun? Haben Sie gewusst, dass Ihr Gew\u00fcrzregal eine hervorragende Hausapotheke sein kann? Nutzen Sie die Arzneikraft der K\u00fcchenkr\u00e4uter und Gew\u00fcrze, wie es unsere Vorfahren ganz selbstverst\u00e4ndlich getan haben. ANIS &#8211; Pimpinella anisum Anis ist eines der \u00e4ltesten [&hellip;]","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[518,20],"tags":[],"class_list":["post-34338","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-coronavirus","category-gesundheit","wpautop"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.5 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>K\u00fcchenkr\u00e4uter und -gew\u00fcrze sind Superarzneien - The World Foundation for Natural Science<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.naturalscience.org\/de\/news\/2021\/01\/kuechenkraeuter-und-gewuerze-sind-superarzneien\/\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Monika Waldmann\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"14\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.naturalscience.org\\\/de\\\/news\\\/2021\\\/01\\\/kuechenkraeuter-und-gewuerze-sind-superarzneien\\\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.naturalscience.org\\\/de\\\/news\\\/2021\\\/01\\\/kuechenkraeuter-und-gewuerze-sind-superarzneien\\\/\"},\"author\":{\"name\":\"Monika Waldmann\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.naturalscience.org\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/f3e16bb7057b29f8593016bf70a42022\"},\"headline\":\"K\u00fcchenkr\u00e4uter und -gew\u00fcrze sind Superarzneien\",\"datePublished\":\"2021-01-11T17:12:13+00:00\",\"dateModified\":\"2021-06-12T18:28:47+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.naturalscience.org\\\/de\\\/news\\\/2021\\\/01\\\/kuechenkraeuter-und-gewuerze-sind-superarzneien\\\/\"},\"wordCount\":2808,\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.naturalscience.org\\\/de\\\/news\\\/2021\\\/01\\\/kuechenkraeuter-und-gewuerze-sind-superarzneien\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/www.naturalscience.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2021\\\/01\\\/AdobeStock_43764356-300x200.jpeg\",\"articleSection\":[\"Coronavirus\",\"Gesundheit\"],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.naturalscience.org\\\/de\\\/news\\\/2021\\\/01\\\/kuechenkraeuter-und-gewuerze-sind-superarzneien\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.naturalscience.org\\\/de\\\/news\\\/2021\\\/01\\\/kuechenkraeuter-und-gewuerze-sind-superarzneien\\\/\",\"name\":\"K\u00fcchenkr\u00e4uter und -gew\u00fcrze sind Superarzneien - The World Foundation for Natural Science\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.naturalscience.org\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.naturalscience.org\\\/de\\\/news\\\/2021\\\/01\\\/kuechenkraeuter-und-gewuerze-sind-superarzneien\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.naturalscience.org\\\/de\\\/news\\\/2021\\\/01\\\/kuechenkraeuter-und-gewuerze-sind-superarzneien\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/www.naturalscience.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2021\\\/01\\\/AdobeStock_43764356-300x200.jpeg\",\"datePublished\":\"2021-01-11T17:12:13+00:00\",\"dateModified\":\"2021-06-12T18:28:47+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.naturalscience.org\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/f3e16bb7057b29f8593016bf70a42022\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.naturalscience.org\\\/de\\\/news\\\/2021\\\/01\\\/kuechenkraeuter-und-gewuerze-sind-superarzneien\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/www.naturalscience.org\\\/de\\\/news\\\/2021\\\/01\\\/kuechenkraeuter-und-gewuerze-sind-superarzneien\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.naturalscience.org\\\/de\\\/news\\\/2021\\\/01\\\/kuechenkraeuter-und-gewuerze-sind-superarzneien\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.naturalscience.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2021\\\/01\\\/AdobeStock_43764356-300x200.jpeg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.naturalscience.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2021\\\/01\\\/AdobeStock_43764356-300x200.jpeg\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.naturalscience.org\\\/de\\\/news\\\/2021\\\/01\\\/kuechenkraeuter-und-gewuerze-sind-superarzneien\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.naturalscience.org\\\/de\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"K\u00fcchenkr\u00e4uter und -gew\u00fcrze sind Superarzneien\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.naturalscience.org\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.naturalscience.org\\\/\",\"name\":\"The World Foundation for Natural Science\",\"description\":\"Restoring and Healing the World through Responsibility and Commitment in accord with Natural and Divine Law!\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/www.naturalscience.org\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.naturalscience.org\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/f3e16bb7057b29f8593016bf70a42022\",\"name\":\"Monika Waldmann\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/54dfb6ad0fbcf54c252c37d8d2c1a44e41b462185db44d9c8124801f3b41b6ec?s=96&d=mm&r=g\",\"url\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/54dfb6ad0fbcf54c252c37d8d2c1a44e41b462185db44d9c8124801f3b41b6ec?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/54dfb6ad0fbcf54c252c37d8d2c1a44e41b462185db44d9c8124801f3b41b6ec?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Monika Waldmann\"}}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"K\u00fcchenkr\u00e4uter und -gew\u00fcrze sind Superarzneien - The World Foundation for Natural Science","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.naturalscience.org\/de\/news\/2021\/01\/kuechenkraeuter-und-gewuerze-sind-superarzneien\/","twitter_misc":{"Verfasst von":"Monika Waldmann","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"14\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/www.naturalscience.org\/de\/news\/2021\/01\/kuechenkraeuter-und-gewuerze-sind-superarzneien\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.naturalscience.org\/de\/news\/2021\/01\/kuechenkraeuter-und-gewuerze-sind-superarzneien\/"},"author":{"name":"Monika Waldmann","@id":"https:\/\/www.naturalscience.org\/#\/schema\/person\/f3e16bb7057b29f8593016bf70a42022"},"headline":"K\u00fcchenkr\u00e4uter und -gew\u00fcrze sind Superarzneien","datePublished":"2021-01-11T17:12:13+00:00","dateModified":"2021-06-12T18:28:47+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/www.naturalscience.org\/de\/news\/2021\/01\/kuechenkraeuter-und-gewuerze-sind-superarzneien\/"},"wordCount":2808,"image":{"@id":"https:\/\/www.naturalscience.org\/de\/news\/2021\/01\/kuechenkraeuter-und-gewuerze-sind-superarzneien\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_43764356-300x200.jpeg","articleSection":["Coronavirus","Gesundheit"],"inLanguage":"de"},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.naturalscience.org\/de\/news\/2021\/01\/kuechenkraeuter-und-gewuerze-sind-superarzneien\/","url":"https:\/\/www.naturalscience.org\/de\/news\/2021\/01\/kuechenkraeuter-und-gewuerze-sind-superarzneien\/","name":"K\u00fcchenkr\u00e4uter und -gew\u00fcrze sind Superarzneien - The World Foundation for Natural Science","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.naturalscience.org\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/www.naturalscience.org\/de\/news\/2021\/01\/kuechenkraeuter-und-gewuerze-sind-superarzneien\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/www.naturalscience.org\/de\/news\/2021\/01\/kuechenkraeuter-und-gewuerze-sind-superarzneien\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_43764356-300x200.jpeg","datePublished":"2021-01-11T17:12:13+00:00","dateModified":"2021-06-12T18:28:47+00:00","author":{"@id":"https:\/\/www.naturalscience.org\/#\/schema\/person\/f3e16bb7057b29f8593016bf70a42022"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.naturalscience.org\/de\/news\/2021\/01\/kuechenkraeuter-und-gewuerze-sind-superarzneien\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.naturalscience.org\/de\/news\/2021\/01\/kuechenkraeuter-und-gewuerze-sind-superarzneien\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.naturalscience.org\/de\/news\/2021\/01\/kuechenkraeuter-und-gewuerze-sind-superarzneien\/#primaryimage","url":"https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_43764356-300x200.jpeg","contentUrl":"https:\/\/www.naturalscience.org\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/AdobeStock_43764356-300x200.jpeg"},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.naturalscience.org\/de\/news\/2021\/01\/kuechenkraeuter-und-gewuerze-sind-superarzneien\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/www.naturalscience.org\/de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"K\u00fcchenkr\u00e4uter und -gew\u00fcrze sind Superarzneien"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.naturalscience.org\/#website","url":"https:\/\/www.naturalscience.org\/","name":"The World Foundation for Natural Science","description":"Restoring and Healing the World through Responsibility and Commitment in accord with Natural and Divine Law!","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.naturalscience.org\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/www.naturalscience.org\/#\/schema\/person\/f3e16bb7057b29f8593016bf70a42022","name":"Monika Waldmann","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/54dfb6ad0fbcf54c252c37d8d2c1a44e41b462185db44d9c8124801f3b41b6ec?s=96&d=mm&r=g","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/54dfb6ad0fbcf54c252c37d8d2c1a44e41b462185db44d9c8124801f3b41b6ec?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/54dfb6ad0fbcf54c252c37d8d2c1a44e41b462185db44d9c8124801f3b41b6ec?s=96&d=mm&r=g","caption":"Monika Waldmann"}}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.naturalscience.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/34338","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.naturalscience.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.naturalscience.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.naturalscience.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.naturalscience.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=34338"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.naturalscience.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/34338\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":35429,"href":"https:\/\/www.naturalscience.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/34338\/revisions\/35429"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.naturalscience.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=34338"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.naturalscience.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=34338"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.naturalscience.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=34338"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}