Meere

Die Meere und Ozeane verbinden alles Leben auf dem Planeten. Sie machen über sieben Zehntel der Erdoberfläche aus, das sind 361 Millionen Quadratkilometer. Sie bilden ein einzigartiges Ökosystem und sind Heimat für unzählige Tier- und Pflanzenarten – 80% aller Lebewesen der Erde leben im Meer. Der weltweite Klimahaushalt wird massgeblich durch die Ozeane bestimmt, da sie eine wichtige Funktion für die globalen Stoffkreisläufe wie den Kohlenstoffkreislauf und den Stickstoffkreislauf ausüben. Das Meer ist der grösste Umwandler von CO2 und die Algen produzieren daraus zwei Drittel des Sauerstoffs der Erde. Man könnte also durchaus behaupten, zwei von drei Atemzügen stammten aus dem Meer! Und für über eine Milliarde Menschen bilden Meereslebewesen die einzige Eiweissquelle.

Die Meere sind zudem das Reservoir, in welchem das Süsswasser durch das Salz immer wieder gereinigt und neu in Umlauf gebracht wird. Nur 2.6% der globalen Wasservorräte sind in Form von geniessbarem Süsswasser für die Menschen verfügbar.

Das Meer, der grösste Lebensraum unseres Planeten, ist in vielerlei Hinsicht durch das Handeln der Menschen in seiner Existenz bedroht. Massive Verschmutzung, extreme Überfischung, rücksichtslose Fischereimethoden und der noch heute von diversen Nationen gezielt betriebene Wal- und Delphinfang bringen Tausende von bedrohten Tierarten an den Rand des Aussterbens. Die Meere und ihre Bewohner gezielt zu schützen, ist deshalb eines unserer wichtigsten Anliegen.

Praktische Tipps für die Reduktion der Meeresverschmutzung:
  • Seien Sie täglich dankbar für das Wasser, das Sie zur Verfügung haben.
  • Benutzen Sie für die Wäsche, das Geschirr und das Putzen umweltverträgliche Wasch- und Reinigungsmittel.
  • Bevorzugen Sie regionale Lebensmittel aus natürlicher Produktion, denn die bei der konventionellen Landwirtschaft eingesetzten Schadstoffe belasten die Gewässer und letztlich auch das Meer… mehr

 

Das Thema Meere im Fokus

Tag der Erde 2019

Seit 1990 wird jeweils am 22. April weltweit (in über 175 Ländern!) der „Tag der Erde” gefeiert, auch dieses Jahr. Gerade in unserer hektischen Zeit tut es gut, einfach in die Natur hinauszugehen und still zu werden. Und doch: In den Wäldern ist es eigentlich alles andere als still, denn da ist das Geräusch der […] Weiterlesen…

Freiwilliger Verzicht auf Plastik ist unerlässlich!

Freiwilliger Verzicht auf Plastik ist unerlässlich! In der Schweiz ist die Nachfrage nach Plastik etwa dreimal so hoch wie im europäischen Durchschnitt! Pro Jahr und Kopf fallen fast 100 kg Plastikabfälle an. Also ungefähr eine Million Tonnen. Davon sind 75% Einwegverpackungen. Weiterlesen…

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Publikationen
Film

Die Meere sind das größte Wasserreservoir der Erde. Die Fische der Ozeane sind die Haupt-Nahrungsquelle für eine Milliarde Menschen. Aber die Ozeane sind heute alles andere als heil und rein; sie und alles Leben darin befinden sich in größter Bedrängnis. Täglich vergiften wir diese einzigartige Welt immer mehr mit Dingen aus unserem Alltag, die wir nicht länger wollen oder die wir exzessiv verwenden oder einsetzen, ohne über die Konsequenzen nachzudenken. Sind wir uns dessen überhaupt bewusst? Wir brauchen die Meere und die Meere brauchen uns.

Film

Wasser hat so viele verschiedene Fähigkeiten und Eigenschaften wie kaum ein anderes Element. Es transportiert, leitet, kühlt, wärmt, reinigt, informiert, ernährt, speichert, heilt und löscht den Durst. Wasser ist unsere Lebensgrundlage – und wir zerstören sie. Aber wenn das Wasser verschmutzt und vermüllt ist, dann ist der Planet krank, und somit auch wir.

Broschüre

Ein Leben ohne Plastik? Kaum vorstellbar. Wo wir hinschauen, was immer wir tun, ob wir spielen, arbeiten, essen, trinken oder uns medizinisch behandeln lassen – Plastik ist unser ständiger und praktischer Begleiter. Als Werkstoff bietet Plastik bestechende Vorteile: Er ist leicht form- und färbbar, kann weich oder hart sein, weist eine geringe Dichte auf und ist darum leicht, ist beständig gegen Wasser und meist auch gegen Säuren und Laugen. Und er ist vergleichsweise billig. Doch gerade diese angenehmen Eigenschaften führten zu einem globalen Problem. Ein Problem in einem Ausmaß, welches unsere Vorstellungen bei Weitem übersteigt.