Rauchen

RauchenRauchen ist in erster Linie zu einem Jugendmarkt geworden, da 90% der jährlichen Neueinsteiger Jugendliche unter 20 Jahren sind. Jährliche millionenschwere Präventionskampagnen verfehlen ihre Wirkung nicht zuletzt, weil die Zigarettenkonzerne ihre Produkte dem Genuss- und Geschmacksempfinden der jungen Generation angepasst haben. Ein Produkt, das Kinder und Jugendliche bewusst in die Abhängigkeit und die Sucht führt, hat auf diesem Planeten nichts zu suchen. Wir alle zahlen den Preis für eine unsinnige Toleranz, sei es mit unserer Gesundheit, mit unserer Freiheit, mit unserem Geldbeutel – oder mit unserem Leben!

Das Rauchen tötet jährlich mehr Menschen als Verkehrsunfälle, Gewaltverbrechen, Suizide, Drogen und AIDS zusammen. Die Kosten, welche allein durch die direkten Folgen des Rauchens im Gesundheitswesen entstehen, betragen einen Viertel der gesamten Gesundheitskosten. Wären Zigaretten Medikamente, sie dürften aufgrund ihrer Schädlichkeit niemals auf den Markt gebracht werden. Die Nikotinsucht mit all ihren Folgen ist nicht mehr länger tragbar. Das Aufhören ist für jedermann möglich – mit der richtigen, individuellen Strategie und Unterstützung.

Praktische Tipps für ein rauchfreies Leben:
  • Realisieren Sie, dass Rauchen keine Gewohnheit ist, sondern eine Sucht, welche früher oder später Ihre Gesundheit garantiert schwerwiegend schädigt.
  • Kaufen Sie sich als zusätzlichen Anreiz ein spezielles Sparschwein und legen Sie während mindestens eines Jahres denjenigen Betrag hinein, den Sie vorher für das Rauchen ausgegeben haben. Sie werden nach 12 Monaten erfreut sein… mehr

Hier finden Sie weitere interessante Statistiken und Informationen rund ums Rauchen, so zum Beispiel zu den Themen „Rauchverbote in Europa“, „Die Geschichte des Rauchens“ und „Einnahmen durch Tabakwaren“.

Das Thema Rauchen im Fokus

„Schützt Kinder und Jugendliche vor E-Zigaretten!“ – Brief an den Bundesrat der Schweiz

E-Zigaretten erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Im Jahr 2011 konsumierten weltweit rund 7 Millionen Menschen E-Zigaretten. 2016 waren es bereits 35 Millionen, und Experten rechnen damit, dass es bis 2021 55 Millionen Menschen sein werden. E-Zigaretten gelten als die „sichere“ und harmlose Alternative zum schädlichen Tabakzigarettenrauchen – endlich darf dem Laster Rauchen ohne Reue gefrönt […] Weiterlesen…

Cannabis – keine harmlose Wundermedizin

Gemäß dem UN-Weltdrogenbericht 2017 konsumieren weltweit 183 Millionen Menschen Cannabis, Tendenz steigend, womit Cannabis mit Abstand die meistgebrauchte illegale Droge ist. Cannabis wird in Form von Marihuana (getrocknete Blütenstände und Blätter), Haschisch (Harz der Blüten, gemischt mit Pflanzenteilen) oder Haschischöl (dickflüssiges Extrakt aus dem Harz) verwendet. Die Altersgruppe mit dem höchsten Konsum sind junge Erwachsene […] Weiterlesen…

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Publikationen
Fact Sheet

Manche, doch nicht alle, Regierungen in westlichen Ländern bemühen sich, das Aufkommen der E-Zigaretten zu regulieren, insbesondere, da immer mehr Studien erscheinen, die aufzeigen, wie schädlich E-Zigaretten sind, wie sehr sie süchtig machen, dass sie den Rauchern nicht beim Aufhören helfen und wie sie den Einstieg zu Tabakzigaretten ebnen! Doch gerade Teenager und junge Erwachsene gewöhnen sich nach wie vor das Dampfen an, im falschen Glauben, dass E-Zigaretten harmlos seien und nicht süchtig machten. Dieses Fact Sheet gibt einen Überblick über die wissenschaftlichen Fakten und zeigt auf, welche Schritte unternommen werden können, um das Aufkommen von elektronischen Zigaretten – das neue Rauchen – zu verhindern.

Broschüre

Glaubst du, elektronische Zigaretten seien gesund? Sie mögen cool und trendy daherkommen, dank einer neuen Generation von Pods, die wie ein USB-Speicherstick aussehen! Juul, Logic, myBlu, MYLE, PHIC etc. wirken alle sehr high-tech, aber sind sie unschädlich? Juul wird als das iPhone unter den E-Zigaretten bezeichnet, und ein Teil seines Erfolgs in den Vereinigten Staaten ist ihrem Aussehen geschuldet. In nur einem Jahr hat der Gebrauch von elektronischen Zigaretten an den weiterführenden Schulen um 78 % zugenommen, sodass jetzt 3 Millionen Kinder dampfen, also einer von fünf Teenagern! Die US-Zulassungsbehörde FDA (Food and Drug Administration) hat das Dampfen zu einer „Epidemie” erklärt und den E-Zigaretten-Firmen, besonders Juul, strenge Sanktionen angedroht.

Broschüre

Cannabis, so die biologische Bezeichnung für die Hanfpflanze, wird im Allgemeinen als „weiche Droge“ mit vernachlässigbaren, reversiblen Nebenwirkungen wahrgenommen, die nicht abhängig mache und keine Fremdgefährdung darstelle. Mehr noch, Cannabis gilt als potente Heilpflanze, die bei Krebs, Multipler Sklerose, Schmerzen, Epilepsie, Schlafstörungen und vielen weiteren Krankheiten und Beschwerden wahre Wunder wirken soll. Während es stimmt, dass Cannabis eine wertvolle, vielseitig einsetzbare Nutzpflanze ist und durchaus medizinisches Potenzial hat, ist sie keineswegs harmlos, sondern stellt insbesondere für jene Altersgruppe mit dem höchsten Konsum – die Jugend – eine Gefährdung dar.

Film

Obwohl Suchterkrankungen sehr unterschiedlich sein können, von Alkohol- und Drogen- bis hin zu Internetsucht, findet man doch gemeinsame Wurzeln. Sowohl aus biologischer Sicht als auch psychosozial gibt es Faktoren, die eine Suchtentwicklung fördern oder davor schützen können. Erst ein Verständnis dieser Faktoren erlaubt uns, Suchterkrankungen vorzubeugen oder Betroffene passend zu betreuen.

Film

Ob Gamen, Pornografie, Zigaretten oder Drogen: Unser Körper funktioniert bei jeder Sucht nach dem gleichen Muster. Anhand von Fallbeispielen aus seiner klinischen Praxis erklärt der Referent, wie man Suchterkrankungen vorbeugt und wie sie behandelt werden können.

Film

Jährlich werden durch das Rauchen mehr als 6 Millionen Todesfälle weltweit verursacht, obwohl seine schädlichen Wirkungen wohlbekannt sind! Diese Anzahl vermeidbarer Todesfälle in der Welt steigt täglich, da das Rauchen in Dritt-Welt-Ländern und Asien rücksichtslos beworben wird und in den Schulen auf allen Stufen um sich greift. In einigen wohlhabenderen Ländern ist der Tabakkonsum in letzter Zeit leicht zurückgegangen, doch nun rückt das elektronische Rauchen in die Position, um das Rauchen einmal mehr zu rechtfertigen. Elektronische Zigaretten und Geräte, die Tabak erhitzen statt verbrennen, werden als bis zu 95% sicherer angepriesen als herkömmliche Tabakprodukte. Der Wolf im Schafspelz?!