Internet & Social Media

Noch vor zwanzig Jahren konnten sich nur wenige Menschen vorstellen, dass wir eines Tages immer und überall erreichbar sein werden. Was damals noch ferne Zukunftsmusik war, ist heute schon „Standard“, besitzen doch zum Beispiel in der Schweiz hundert Prozent der Haushalte mindestens ein Mobiltelefon – und von den Jugendlichen immerhin satte 97 Prozent!

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Soziale Netzwerke boomen wie noch nie – und die Benutzer werden immer jünger. Vier von fünf Jugendlichen verfügen über mindestens einen Account in einem „Sozialen Netzwerk“. Praktisch jeder Jugendliche besitzt heute ein eigenes Smartphone und hat somit Zugang zu den Weiten des Internets, egal wo er oder sie sich gerade aufhält. Was jedoch die wenigsten wissen, ist, dass das Internet gar nie für die breite Öffentlichkeit gedacht war. Denn das World Wide Web wurde ursprünglich vom amerikanischen Militär zu Zeiten des Kalten Krieges entwickelt und programmiert. Dennoch lassen wir heute fahrlässig und oft ohne Kontrolle die Kleinsten unserer Gesellschaft damit herumspielen.

Praktische Tipps für den Umgang mit dem Internet und den Sozialen Medien:
  • Klären Sie Ihr Kind über das Internet und seine „dunklen“ Seiten auf. Ein verantwortungsbewusster Umgang mit dem Internet und Social Media kann nur erreicht werden, wenn das Kind weiss, worauf es sich einlässt.
  • Begleiten Sie Ihr Kind im Internet (je nach Alter), bieten Sie Hilfestellung. Lassen Sie es nicht unbeaufsichtigt, auch wenn es davon nicht begeistert sein wird… mehr

Stellen Sie sich eine Stadt vor, in der es Bibliotheken, Restaurants, Kinos und Pärke zum Verweilen gibt, aber ebenso Rotlichtmilieus, Verbrecherbezirke, Drogentreffs und andere dunkle Orte. Würden Sie Ihr Kind einfach so ohne Begleitung in diese Stadt lassen? Gewiss nicht. Das Internet ist heute jedoch genau zu solch einer Stadt mit „hellen“ und „dunklen“ Orten geworden.

Mit dem Internet werden Gewinne in Milliardenhöhe erzielt; ein Grund, warum es die Internet-Industrie gezielt auf Kinder und Jugendliche abgesehen hat. Denn nur wer von klein auf mit einer Marke, einem Sozialen Netzwerk und einem Internetzugang aufwächst, wird ein Leben lang treu – oder gar süchtig – sein. Was vielen Nutzern nicht bewusst ist, ist die Tatsache, dass, wenn etwas gratis ist, wir nicht nur Kunde, sondern vor allem Produkt sind. Im Falle von Sozialen Netzwerken verkaufen wir unsere Privatsphäre unser Leben – und unsere persönliche Freiheit.

Kinder brauchen für ihre gesunde Entwicklung ein intaktes Umfeld, das Werte wie Familieneinheit, wahre Freundschaft, Moral, Anstand und vor allem Liebe und Geborgenheit vermittelt. Leider kommen diese Attribute in den sogenannt „Sozialen“ Netzwerken fast gar nicht und in unserer Gesellschaft immer weniger vor.

The World Foundation for Natural Science klärt Eltern, Lehrer, Erwachsene und besonders die Kinder und Jugendlichen über die Gefahren des Internets und der Sozialen Medien auf, informiert aber auch, wie diese neuen Medien sinn- und verantwortungsvoll genutzt werden können.

Publikationen
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Obwohl Suchterkrankungen sehr unterschiedlich sein können, von Alkohol- und Drogen- bis hin zu Internetsucht, findet man doch gemeinsame Wurzeln. Sowohl aus biologischer Sicht als auch psychosozial gibt es Faktoren, die eine Suchtentwicklung fördern oder davor schützen können. Erst ein Verständnis dieser Faktoren erlaubt uns, Suchterkrankungen vorzubeugen oder Betroffene passend zu betreuen.

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Ob Gamen, Pornografie, Zigaretten oder Drogen: Unser Körper funktioniert bei jeder Sucht nach dem gleichen Muster. Anhand von Fallbeispielen aus seiner klinischen Praxis erklärt der Referent, wie man Suchterkrankungen vorbeugt und wie sie behandelt werden können.

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Der Mensch ist von Natur aus ein soziales Wesen und die meisten von uns entfalten sich besser, wenn sie Freundschaften pflegen. Heutzutage jedoch, mit dem Hype um die „Sozialen Medien”, die weltweit so populär geworden sind und unser Leben auf krankhafte Weise überfluten, haben die Sozialen Medien still und leise die Befriedigung des Bedürfnisses nach einem Zugehörigkeitsgefühl ersetzt—so scheint es. Doch können diese virtuellen Beziehungen unter keinen Umständen den direkten menschlichen Kontakt ersetzen. Alle Sozialen Medien greifen tief in unser Leben ein. Allmählich schwindet unsere natürliche Wahrnehmung des Lebens und unser Unterscheidungsvermögen wird beschmutzt, wodurch die Benutzer vom authentischen, wirklichen Leben getrennt werden, um der unnatürlichen, ungesunden virtuellen Wirklichkeit den Vorrang zu geben.

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Ein Leben ohne Internet – das können wir uns kaum mehr vorstellen. Doch wie hat die Digitalisierung unsere Gesellschaft verändert? Warum „verlieren” sich immer mehr Menschen im Internet? Welche Auswirkungen haben Soziale Medien auf die Entwicklung und Gehirne unserer Kinder? Besteht ein Zusammenhang zwischen der Nutzung digitaler Medien und der rasanten Ausbreitung von Sprach- und Lernstörungen, Aufmerksamkeitsdefizitstörungen, Stress und der steigenden Gewaltbereitschaft bei Kindern und Jugendlichen? Erfahren Sie, warum dringender Handlungsbedarf besteht und wie ein verantwortungsvoller Umgang mit diesen modernen Technologien aussehen kann.