Weltwassertag 2021

Für sein Überleben und seine Gesundheit braucht der Mensch zwei essenzielle Dinge: Luft (respektive Sauerstoff) und Wasser. Der regelmäßige Zugang zu sauberem Wasser ist seit mehr als einem Jahrzehnt ein anerkanntes Menschenrecht. Dennoch hat zu diesem Zeitpunkt einer von drei Menschen auf dem Planeten kein sauberes Wasser.

Haben Sie sich schon einmal überlegt, was Sie tun würden ohne Wasser? Nicht nur ohne Trinkwasser. Was, wenn es kein Wasser gäbe? – Unvorstellbar, nicht wahr? Ganz gleich, woran Sie denken – das Wachsen eine Baumes, der Kartoffelacker neben Ihrem Haus, der menschliche Blutkreislauf (oder der Ihres Haustiers), Regen und Schnee, natürlich die Gletscher, Seen, Flüsse, das Meer – überall ist Wasser. Ist es nicht erstaunlich, dass die Erde in unserem Sonnensystem der einzige Planet ist, auf dessen Oberfläche es flüssiges Wasser gibt, und zwar zu rund 70 Prozent?

Wasser ist ein phänomenales Element. In der Schule lernten wir, dass Wasser drei Aggregatszustände annehmen kann: fest, flüssig und gasförmig. Doch Wasser, und nur Wasser, hat noch einen vierten Zustand, der sich zwischen fest und flüssig befindet. Wasser ist in diesem Zustand ein Gel, man spricht auch von einem Flüssigkristall oder strukturiertem Wasser, weil die Moleküle sich nicht einfach frei bewegen, sondern sich zu hexagonalen Strukturen (ähnlich einer Bienenwabe und wie im Eiskristall) zusammenschließen1). Strukturiertes Wasser wird in unserem Körper unter Einwirkung von Wärme (Sonnenlicht!) und an hydrophilen (wasserliebenden) Oberflächen, wie sie beispielsweise bei Proteinen vorkommen, gebildet. Ein typisches Beispiel für strukturiertes Wasser im Körper ist die Linse des Auges.

Strukturiertes Wasser ist für viele Prozesse in unserem Körper von höchster Wichtigkeit. Das Umstrukturieren des Wassers verändert die elektrischen Verhältnisse in und an der Zelle, wodurch biochemische Prozesse ausgelöst werden können2). Unser Körper braucht aber beide Zustände, werden doch erst in der flüssigen Phase wichtige Stoffe zur Zelle hin- und Abfallstoffe weggeführt.
Wie man heute weiß, können die „Gels”, also das strukturierte Wasser im menschlichen Körper, durch Gifte und elektromagnetische Felder beschädigt werden. Sie finden auf unserer Webseite viele Informationen dazu, wie Sie sich vor schädlichen Einflüssen durch künstliche elektromagnetische Strahlung schützen können. Wie im menschlichen Körper ist in natürlichen Gewässern und im Trinkwasser das Zusammenspiel von strukturiertem, gel-artigem und flüssigem Wasser Voraussetzung für ein vitales Wasser. Leider ist es so, dass auch in der Natur die Qualität und Lebendigkeit von Gewässern durch menschliche Eingriffe (z. B. Pestizide, Medikamentenrückstände im Abwasser etc.) oft reduziert ist.

 

Wie können wir die Vitalität des Wassers wiederherstellen oder verbessern?

Gesundes Wasser sollte frei von Giften, mineralienreich und möglichst strukturiert und sauerstoffreich sein. Sie können viel für eine Verbesserung der Qualität Ihres Trinkwassers tun, wenn Sie das Wasser in einem Glasgefäß oder (porösen) Tonkrug servieren (und nicht aus Plastikbechern trinken). Fügen Sie dem Wasser eine Prise gutes, unraffiniertes Stein- oder Meersalz zur Mineralisierung hinzu. Rühren Sie dann das Wasser mehrmals, z. B. mit einer Holzkelle, im Uhrzeigersinn und dann wieder im Gegenuhrzeigersinn um, wechseln Sie die Richtung ein paar Mal. So entsteht im Gefäß ein Wirbel, wie es bei Bächen oder Quellen in der Natur der Fall ist. Durch die Verwirbelung wird das Wasser belebt, strukturiert und mit Sauerstoff angereichert. Letzteres ist im Moment, da durch die weitverbreitete Maskentragpflicht die Sauerstoffaufnahme in den Körper behindert wird, besonders wichtig. Auch ein Schuss Zitronensaft regt das Wasser an, hochstrukturierte Zonen zu bilden. Denken Sie auch daran, dass Wasser Informationen speichern kann, wie die Arbeiten von Dr. Masaru Emoto gezeigt haben.3). Warum also nicht das eigene Trinkwasser segnen oder ihm unseren Dank aussprechen für seine lebensspendenden Eigenschaften? Dies ist die einfachste Methode, um die Umstrukturierung des Wassers zu unterstützen. Es ist sicher kein Zufall, dass sogenannte „Heilwässer“, etwa aus der Lourdes-Quelle oder dem Ganges-Fluss, einen sehr hohen Anteil an strukturiertem Wasser haben.

Die meisten Menschen trinken übrigens viel zu wenig, auch wenn sie Zugang zu gutem, sauberem Trinkwasser haben. Wenn ein Durstgefühl auftritt oder der Mund sich trocken anfühlt, leidet der Körper bereits unter erheblichem Wassermangel. Trinken Sie daher sechs bis acht Gläser à 3dl Wasser (zusätzlich zu Kaffee, Tee oder anderen Getränken) über den Tag verteilt, denn Wasser reguliert all unsere Körperfunktionen.4)

Sie sehen, Sie können einiges dafür tun, dass Ihr Körper möglichst optimal mit dem Lebenselixier Wasser versorgt ist. Vielleicht möchten Sie den einen oder anderen Tipp gleich heute am Weltwassertag umsetzen, und es ist unsere Hoffnung, dass Sie dieses einzigartige Element in jeder Hinsicht schätzen und würdigen!

Quellenangaben   [ + ]

1.Lesen Sie dazu beispielsweise „Wasser – viel mehr als H2O“ von Dr. Gerald H. Pollack
2.Ho, M.-W. (2008): The rainbow and the worm. The physics of organisms. World Scientific
3.Masaru Emoto (2010): Liebe und Dankbarkeit: Der universelle Lebenscode. Kemphausen
4.Batmanghelidj, F. (2016): Sie sind nicht krank, Sie sind durstig! Heilung von innen mit Wasser und Salz. VAK Verlags Gmbh, https://www.naturalscience.org/de/publikationen/ihr-koerper-ist-nicht-krank-er-ist-durstig/

https://www.naturalscience.org/de/news/2021/03/weltwassertag-2021/