Covid-19: Homöopathie zur Therapie und Prävention

Covid-19 scheint die Welt noch immer im Griff zu haben und nach wie vor wird behauptet, einzig ein Impfstoff könnte uns endlich aus der Krise führen. Aber ist das wirklich so? Gibt es tatsächlich keinen anderen Weg?

Könnte vielleicht eine alternative Medizinform wie die Klassische Homöopathie, die vor gut 250 Jahren von Samuel Hahnemann entwickelt wurde, Hilfe bieten? Wenig bekannt ist, dass mit homöopathischen Mitteln schon gegen die Cholera und die Spanische Grippe beachtliche Erfolge erzielt werden konnten. Und brandneue Studien, vor allem aus Indien, zeigen: Die Homöopathie ist auch in dieser Krise eine wertvolle Unterstützung und hat schon vielen Menschen, die an Covid-19 erkrankt sind, schnell wieder auf die Beine geholfen.

Vereint zur Heilung
Als Anfang 2020 Covid-19 zur Pandemie erklärt wurde, schlossen sich weltweit Homöopathen zusammen, um in einer bisher noch nie dagewesenen Zusammenarbeit – genannt „United to Heal“ – diese neuartige Viruserkrankung zu untersuchen sowie die Symptome zusammenzustellen und auszuwerten im Bemühen, die passenden homöopathischen Mittel zu finden.

Erinnern Sie sich an das seltsame Einkaufsverhalten der Bevölkerung im Frühjahr? In Deutschland war es vielerorts nicht mehr möglich, Toilettenpapier einzukaufen, die Regale waren völlig leer. Durch das Ausrufen der Pandemie war eine gewisse Panik entstanden, die ein Horten von Dingen begünstigte. Das Verhalten vieler Menschen war nicht gerade von Logik geprägt, sondern wirkte eher irrational. Also wurde dieses Kauf- und Hamsterverhalten, das auf einer Angst vor Mangel beruht (und dem die Symptombezeichnung „Angst vor Armut“ am ehesten entspricht), in die Mittelfindung mit aufgenommen. Auch jetzt, in dieser sogenannten zweiten Welle ist bei vielen Menschen ein ähnliches Verhalten festzustellen.

Weiter standen auf der Liste der Symptome:
• Angst vor dem Tod
• trockener Husten
• Ruhelosigkeit
• Verbesserung durch Ruhe
• Verschlimmerung durch Bewegung
• Fieber mit Schüttelfrost
• Durst auf große Mengen Wasser

Das Mittel, welches diese Symptome am besten abdeckt, ist Bryonia, die weiße Zaunrübe. Sehr weit vorne bei der Mittelwahl liegen auch Arsenikum Album, Gelsemium, Aconitum und Lycopodium, doch in mehr als 70 Prozent der untersuchten Fälle war das Mittel der Wahl Bryonia. In der Regel führte die Behandlung damit bei den Patienten schon innerhalb weniger Tage zu einer deutlichen Verbesserung der Symptome. Das Fieber war normalerweise bereits am Folgetag schon deutlich gesunken und das Allgemeinbefinden stark gebessert. Im März und zwischen dem 10. und 21. April 2020 wurden in indischen Krankenhäusern unter der Leitung von Professor Pradeep Kumar zwei Studien durchgeführt. Bei der ersten Studie wurden 100 Patienten, bei der zweiten Studie 116 Patienten in über 70 % der Fälle mit Bryonia behandelt. Bei der ersten Studie konnte nach 1 Woche eine Heilungsrate von 98 % und bei der zweiten Studie von 99 % erreicht werden!

Studie 1:

Verschriebene MittelAnzahl der FälleProzent
Bryonia7474
Gelsemium1212
Aconitum1010
Arsenicum album0404
Summe100100

 

Studie 2:

Verschriebene MittelAnzahl der FälleProzent
Bryonia8472.41
Gelsemium2420.68
Arsenicum album0504.21
Aconitum0202.58
Summe116100

Quelle: Online-Plattform „United to Heal”
Abschrift und Übersetzung der Tabelle 3 „Remedies Prescribed“ aus dem Interwiew mit Prof. Dr. Pradeep Kumar, Teil 2.

Alles nur Placebo?
Weiter wurde untersucht, ob die homöopathischen Gaben tatsächlich gewirkt hatten, oder ob es sich möglicherweise nur um einen Placebo-Effekt handelte.
Um dies herauszufinden, wurden zwei Gruppen gebildet. Die eine Gruppe bekam Bryonia C30 und die andere ein Placebopräparat. Das Ergebnis dieser Studie ist beeindruckend. Die Patienten, die Bryonia erhielten, zeigten schon nach 1-2 Tagen deutliche Verbesserungen der Symptome, während die Patienten aus der Placebogruppe einen eindeutig langsameren Heilungsverlauf aufwiesen.


Quelle: Online-Plattform „United to Heal”
“Result“ aus dem Interwiew mit Prof. Dr. Pradeep Kumar, Teil 2

Ist eine Prophylaxe mit Homöopathie möglich?
In einer weiteren Studie wurde geprüft, ob auch eine Prophylaxe mit homöopathischen Mitteln möglich ist. Dieses Thema ist selbst unter Homöopathen strittig, da die Homöopathie auf Symptome angewiesen ist, damit das richtige Mittel bestimmt werden kann. Nun wurden in diesem Fall aber weltweit über 3’500 Symptome aufgenommen, sodass genügend Daten vorliegen, um das Gesamtbild der Viruserkrankung Covid-19 einschätzen zu können.
Aufgrund dieser Daten wurde Bryonia als das „Genius epidemicus” bestimmt, das heißt, als das Mittel, welches das Krankheitsgeschehen von Covid-19 am besten abdeckt. Nun wollte man herausfinden, ob dieses Mittel auch als Prophylaxe zum Einsatz gebracht werden kann. Indien erwies sich dabei einmal mehr als Vorreiter. Zwischen dem 16. Mai und dem 15. Juni 2020 wurde dort in einer groß angelegten Studie 60’000 Menschen Bryonia prophylaktisch verabreicht.
Diese Probanden wurden über mehrere Wochen mehrfach getestet, und nicht bei einem Einzigen von ihnen ergab sich ein positives Testergebnis zu Covid-19. Weitere umfangreiche Untersuchungen und Tests sind geplant. Wenn sich dieses Ergebnis bestätigt, brauchen wir dann wirklich eine Impfung?

Vorbeugung mit Homöopathie
Durch diese umfangreiche Untersuchung mit Bryonia an Zehntausenden von Menschen gibt es nun einen deutlichen Hinweis darauf, dass eine Prophylaxe auch mit homöopathischen Mitteln möglich ist, wenn das Genius epidemicus bekannt ist.

Wenn also entweder Sie selbst oder jemand in Ihrem Umfeld positiv getestet wurde, dann können Sie Bryonia wie folgt anwenden:

  1. Hat noch kein Krankheitskontakt bestanden, nehmen Sie 2x wöchentlich Bryonia C30 (nicht länger als 3-4 Wochen).
  2. Tritt ein Krankheitsfall in Ihrer näheren Umgebung auf, nehmen Sie das Mittel eine Woche lang 1x täglich , danach wieder wie unter a) beschrieben (für 2-3 Wochen).
  3. Sind bereits leichte Symptome vorhanden, dann lohnt es sich, Bryonia häufiger einzusetzen, bei Bedarf ruhig mehrmals täglich. Sollten sich Ihre Symptome aber nicht innerhalb von 1-2 Tagen bessern, dann lassen Sie bei einem Homöopathen eine vollständige Anamnese machen und sich das zu Ihren Symptomen passende Mittel verschreiben.

Beachten Sie bitte ansonsten die geltenden Hygienevorschriften und tun Sie darüber hinaus alles, um Ihr Immunsystem zu stärken. Kommen Sie immer wieder zur Ruhe, entspannen Sie sich, gönnen Sie sich vor allem auch einmal eine Pause von Ihrem Mobiltelefon. Reduzieren Sie die Elektrosmog-Belastung, indem Sie möglichst wenig WLAN und stattdessen kabelgebundene Geräte verwenden. Sorgen Sie dafür, dass vor allem Ihr Schlafzimmer frei von elektronischen Geräten ist, damit Ihr Körper nachts Ruhe und Erholung findet. Ernähren Sie sich vitaminreich, insbesondere Extragaben an Vitamin C und D können gerade im Winterhalbjahr sehr hilfreich sein. Bewegen Sie sich viel an der frischen Luft und genießen Sie die wärmende Herbstsonne!