Schweizer Grossverteiler Coop verbannt bienengefährdende Pestizide aus seinem Sortiment

Wie der Grossist in seiner neusten Ausgabe der Coopzeitung unter der Rubrik „Taten statt Worte“ mitteilte, gibt es ab sofort in den Verkaufsregalen von Coop keine Pestizide und Produkte mehr, welche als sehr bienengefährdend eingestuft werden.

Bienen_Infografik2Wie wir bereits in unserem Factsheet Bienen vom Oktober 2014 erwähnt haben, hat die Biene mit den Pestiziden – die in der Landwirtschaft und auch in privaten Gärten eingesetzt werden – massiv zu kämpfen. Es gab bereits Fälle, wo innert kürzester Zeit Tausende von Bienen verendeten und sich herausstellte, dass Pestizide die Ursache waren. Es ist längst überfällig, die Anwendung von giftigen Pflanzenschutzmitteln zu verbieten, und eine natürliche, vielfältige Landwirtschaft zu betreiben, in der die Anwendung von Giften nicht mehr nötig ist. Die Verbannung der als bienengefährdend eingestuften Produkte aus den Verkaufsregalen von Coop ist daher sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung, an dem sich möglicherweise auch weitere Grossisten und Gärtnereien orientieren werden. Hoffnung macht insbesondere die Tatsache, dass Coop die Pestizide auch aus idealistischen Gründen verboten hat und ebenfalls seiner Sorge um unsere zukünftigen Nahrungsgrundlagen Ausdruck verliehen hat.

Wir dürfen aber keinesfalls vergessen, dass die Bienen noch mit vielen anderen Problemen zu kämpfen haben, allen voran mit der widernatürlichen Mikrowellentechnologie, auf der der Mobilfunk basiert. Um die Bienen wirklich zu retten, ist es letztlich unumgänglich, dass für die mobilen Kommunikationsmittel alternative, für Mensch und Umwelt unschädliche, Technologien entwickelt werden.

Lesen Sie dazu auch unsere „Stellungnahme zum Bienensterben“ und unsere Broschüre „Mobilfunk – Die Ursache für das weltweite Bienensterben