Mobilfunk schädigt Spermien, Hoden, Embryos & das Gehirn von Neugeborenen

Aktuelle Studien zur Wirkung von nicht-ionisierender Strahlung auf Spermien und Embryos haben große praktische Relevanz, da die Strahlungsbelastung durch die körpernahe Dauernutzung von Smartphones und Tablets drastisch angestiegen ist.

In ihrer Studien-Recherche 2015-1 stellt DIAGNOSE FUNK zehn aktuelle Studien vor. Fünf behandeln direkte Schäden an Spermien und zeigen: Spermien überleben aufgrund der Strahlenbelastung nicht lange genug, ihre Beweglichkeit nimmt ab, das Erbgut/die DNA wird beschädigt. Drei Studien belegen an den Hoden degenerative Veränderungen, die zu Krebs führen können. Nachgewiesene pränatale Wirkungen – also Auswirkungen von Handynutzung durch Schwangere auf den Embryo – sind Zellstress, besorgniserregende Veränderungen von Blutparametern und erhöhter Zelltod.

Mobilfunk-schädigt-Spermien

Die Mobilfunkstrahlung wirkt schädigend auf die Entwicklung der Gehirne von Neugeborenen

In embryonalen Stammzellen wird das Längenwachstum von Nervenfasern im Gehirn gehemmt. Da der Kreislauf der Föten über Uterus und Plazenta mit dem mütterlichen Kreislauf verbunden ist, erhöht sich der oxydative Stress im Blutplasma der Nachkommen signifikant. Das führt u.a. bei männlichen Föten zu einer vorgeburtlichen Schädigung der Hoden. Schäden an den Samenkanälchen lassen darauf schließen, dass die Strahlung die Entwicklung der Samenzellen auch nach der Geburt beeinträchtigt. Weiter stellte man hemmende Einflüsse auf die Gehirnentwicklung fest. Das Längenwachstum der Nervenzellfortsätze bei den aus den Stammzellen entstandenen Nervenzellen und die Anzahl der Verzweigungen der reifen Neuronen waren nach drei Tagen der Bestrahlung deutlich vermindert. Dies zeigt, wie schädlich die Mobilfunkstrahlung auf die Entwicklung der Gehirne von Neugeborenen einwirkt. Details dazu finden Sie unter http://www.mobilfunkstudien.org/assets/df_studien-recherche_2015-1_2015-03-01.pdf.

Fast alle Studien führen das Schädigungspotential der Mobilfunkstrahlung auf oxidative Zellschädigungen und die Unterdrückung von Antioxidantien zurück. Die Studien bestätigen die Metastudie des ECOLOG-Institutes „Unfruchtbarkeit beim Mann als mögliche Folge der Nutzung von Mobiltelefonen“ von Hartmut Voigt im EMF – Monitor 5/2011. (Nachzulesen unter: http://www.mobilfunkstudien.org/dokumentationen/d-f/ecolog-wirkmechanismus-von-emf.php)

 

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